Verkehrsunfall
Wohngespann schleudert über alle Spuren der A3 bei Wiesbaden
Ein schwerer Unfall mit einem Wohnanhänger hat am späten Montagvormittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 3 in Richtung Köln gesorgt. Ein Ford-Gespann geriet nach einem missglückten Überholmanöver außer Kontrolle und blockierte die Autobahn. Die Folge, acht Kilometer Stau und eine Verletzte.
Symbolfoto
Ein 73 Jahre alter Autofahrer war mit seinem Ford Kuga samt Wohnanhänger auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Zwischen dem Mönchhof-Dreieck und dem Wiesbadener Kreuz wollte der Senior um etwa 11:40 Uhr, zum Überholen ansetzen und wechselte auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er jedoch einen herannahenden Ford Focus eines 26-Jährigen.
Kontrollverlust – Gespann schleudert über die Autobahn
Es kam zur seitlichen Kollision zwischen dem Wohnanhänger und dem Ford Focus. Der Anstoß reichte aus, um den Anhänger gefährlich ins Schlingern zu bringen. Trotz Gegenlenkversuchen verlor der 73-Jährige die Kontrolle über sein Gespann. In der Folge schleuderten der Pkw und der Wohnanhänger über alle vier Fahrstreifen der Autobahn, bevor das Wrack schließlich am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand kam.
Eine Verletzte und hoher Sachschaden
Während der 73-jährige Unfallverursacher und der junge Fahrer des Ford Focus mit dem Schrecken davonkamen, erlitt die 63-jährige Beifahrerin im Ford Kuga leichte Verletzungen. Sie wurde vor Ort medizinisch vom Rettungsdienst versorgt.
Der entstandenen Sachschaden ist beträchtlich: Die Polizei schätzt die Gesamtsumme auf rund 50.000 Euro. Keines der beteiligten Fahrzeuge war nach dem Unfall noch fahrbereit, alle mussten abgeschleppt werden.
8 Kilometer Stau – Trümmerfeld blockiert Fahrbahnen
Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da Trümmerteile über die gesamte Fahrbahn verteilt waren und die Unfallfahrzeuge zwei der vier Fahrstreifen blockierten. Die Autobahnpolizei Wiesbaden leitete umgehend Reinigungsmaßnahmen ein, um zumindest zwei Spuren schnellstmöglich wieder freizugeben. Dennoch ließ sich ein massiver Rückstau nicht vermeiden, der in der Spitze eine Länge von etwa acht Kilometern erreichte.
Pendler in Richtung Köln mussten am Mittag viel Geduld aufbringen oder das Wiesbadener Kreuz weiträumig umfahren.
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