Sicherheitstraining
Musikalische Verkehrserziehung begeistert 300 Kinder in Wiesbaden
In Wiesbaden stand der Frühling ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit: Ein besonderes Projekt brachte Kinder aus Kitas und Grundschulen zusammen und vermittelte ihnen wichtige Regeln auf ungewöhnliche Weise. Welche Idee dahintersteckt und warum Musik dabei eine zentrale Rolle spielt, zeigt ein Blick auf das Programm.
Foto: ADAC Hessen-Thuering / Steve Bauerschmidt
Im Frühjahr haben rund 300 Kinder aus Wiesbaden, sowohl Erstklässler als auch Kinder im letzten Kindergartenjahr, am Projekt „Musikalische Verkehrserziehung“ teilgenommen.
Das Angebot wurde vom Bildungsbüro im Schuldezernat gemeinsam mit der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.“ und der Fachstelle „Übergang Kita – Grundschule“ organisiert. Ziel des Projekts ist es, wichtige Inhalte der Verkehrserziehung auf lebendige, musikalische und interaktive Weise zu vermitteln.
Langjährige Zusammenarbeit
Schuldezernent Dr. Hendrik Schmehl (SPD) zeigt sich erfreut über die kontinuierliche Umsetzung des Projekts: „Wir können dieses wertvolle Bildungsangebot seit 2015 in Wiesbaden realisieren, so dass Kinder von 33 Schulen und seit 2019 auch von Kitas davon profitierten.“
Er dankt der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.“, die erneut durch eine Weihnachtsspendenaktion der R+V Versicherung die gesamten Kosten übernommen hat.
Konzerte als Herzstück
Im Mittelpunkt des Projekts standen drei einstündige Konzerte mit den Kinderliedermachern Beate Lambert und Georg „FERRI“ Feils. Sie präsentierten das von Rolf Zuckowski initiierte Verkehrssicherheitsprogramm „Schau mal, hör mal, mach mal mit“.
Die Kinder sangen, tanzten und bewegten sich begeistert mit: Ein spielerischer Zugang, der die Inhalte nachhaltig verankern soll.
Vorbereitung der Fachkräfte
Bevor die Konzerte starteten, erhielten Lehrkräfte und Erzieher in einem dreistündigen Workshop praktische Anleitungen, um Verkehrserziehung dauerhaft in den Alltag einzubinden.
Ergänzend dazu stärkten gemeinsame Aktivitäten zwischen Kitas und Grundschulen, etwa Besuche, gemeinsames Singen oder das Üben des Schulwegs, die Zusammenarbeit und erleichterten den Übergang in die Grundschule.
Pädagogischer Mehrwert
„Das Projekt vermittelt den Kindern nicht nur spielerisch wichtige Inhalte der Verkehrserziehung, sondern erleichtert auch den Übergang von der Kita in die Schule. Zudem fördert es die Kooperation zwischen den Fachkräften der beteiligten Einrichtungen“, erklärt Bildungsdezernentin Dr. Patricia Becher (SPD).
Die Verbindung aus Musik, Bewegung und pädagogischer Begleitung schaffe einen besonders wirksamen Zugang zu einem wichtigen Thema.
Engagement für Prävention
Die „Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.“ unterstützt das Projekt seit Beginn und verbindet direkte Hilfe für verunglückte Kinder mit präventiver Arbeit in Kitas und Schulen. „Es ist beeindruckend, wie viel wir durch die Solidarität unserer Partner und Spender bewegen können“, sagt Dr. Jan Zeibig, Vorstandsmitglied der Initiative.
Besonders erfreulich sei, dass das Projekt zur Verkehrserziehung in Wiesbaden, dem Hauptsitz der R+V, dank der Spendenbereitschaft der Mitarbeitenden regelmäßig stattfinden könne.
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