Verkehr
Baustelle an der Berliner Straße: Wichtige Wasserleitung für die Innenstadt wird erneuert
Geduldsprobe für Pendler: Ab Montag, 4. Mai, wird es auf der Berliner Straße eng. Wegen der Sanierung einer zentralen Trinkwasser-Hauptleitung müssen Fahrspuren in Höhe der BRITA-Arena gesperrt werden.
Symbolfoto
Wer die hessische Landeshauptstadt über die Berliner Straße verlässt, muss sich ab kommender Woche auf Behinderungen einstellen. ESWE Versorgung startet am Montag, 4. Mai, den nächsten großen Abschnitt zur Erneuerung der Wasser-Infrastruktur. Betroffen ist die Verbindung zwischen dem Gustav-Stresemann-Ring und der Berliner Straße – eine lebenswichtige Schlagader für die Trinkwasserversorgung der Wiesbadener City.
Rohre aus den 50ern – Sanierung nach Störungsserie
Unter dem Asphalt und den Grünstreifen liegt eine zentrale Versorgungsleitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern. Die Rohre stammen teils aus dem Jahr 1953 und haben ihre Belastungsgrenze erreicht. In der jüngeren Vergangenheit kam es immer wieder zu Störungen und Rohrbrüchen, zuletzt im Jahr 2025.
Um die Versorgungssicherheit für die Innenstadt dauerhaft zu gewährleisten, investiert das Wiesbadener Versorgungsunternehmen nun massiv: Auf einer Gesamtlänge von 800 Metern wird die Leitung komplett ausgetauscht.
Spurverengungen an der BRITA-Arena
Die Arbeiten wandern nun vom Gustav-Stresemann-Ring (wo die Wettiner Straße bereits gesperrt ist) weiter in Richtung Berliner Straße. Ab dem 4. Mai kommt es in Höhe der BRITA-Arena zu folgenden Einschränkungen:
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Stadtauswärts: Während der Stoßzeiten wird mindestens eine Fahrspur gesperrt.
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Nebenzeiten: In verkehrsarmen Zeiten können zeitweise sogar zwei Spuren gleichzeitig gesperrt werden, um den Baufortschritt zu beschleunigen.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die gesamte Maßnahme bis zum Winter 2026 abgeschlossen sein wird.
Versorgungssicherheit hat Vorrang
ESWE Versorgung betont, dass diese Investitionen in das Bestandsnetz notwendig sind, um unvorhersehbare Notfall-Reparaturen und damit verbundene Ad-hoc-Sperrungen in der Zukunft zu vermeiden. Autofahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit großräumig zu umfahren oder mehr Zeit für den Weg aus der Stadt einzuplanen.
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