Smart City

Umfrage zeigt klaren Kurs: Wiesbaden bündelt digitale Services neu

In Wiesbaden zeichnet sich ein deutlicher Trend ab: Bürger wünschen sich digitale Angebote, die ihren Alltag wirklich erleichtern. Die aktuelle Umfrage zeigt, wohin die Reise gehen soll und warum ein bisher naheliegender Ansatz nun überraschend vom Tisch ist.

Von: |Erschienen am: 21. April 2026 17:51|

Symbolfoto: Canva

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat ihre Bürgerumfrage zur möglichen Einführung einer Stadt‑App abgeschlossen.

Mehr als 200 Rückmeldungen zeigen deutlich, dass sich viele Menschen einen zentralen und alltagstauglichen Zugang zu städtischen Informationen und Dienstleistungen wünschen. Gleichzeitig wird klar: Eine zusätzliche Einzel‑App ist dafür nicht der richtige Weg.

Erwartungen an digitale Angebote

Die Stadt hatte im Rahmen einer Online‑Befragung auf wiesbadenwirkt.de, durch Gespräche in der Innenstadt sowie in einem Workshop im Zukunftswerk ermittelt, wie bestehende digitale Angebote wahrgenommen werden und welche Anforderungen Bürger an eine Lösung für Wiesbaden stellen.

Die Rückmeldungen machen deutlich, dass kein weiteres isoliertes Angebot gewünscht ist, sondern ein gebündelter, leicht zugänglicher Zugang zu den wichtigsten Services.

Keine eigenständige Stadt‑App geplant

Auf Grundlage der Ergebnisse wird die Entwicklung einer eigenen Stadt‑App derzeit nicht weiterverfolgt. Stattdessen soll der Fokus darauf liegen, bestehende digitale Verwaltungsleistungen zu verbessern und zentraler zugänglich zu machen.

Die Umfrage liefert hierfür eine klare Richtung: weniger Insellösungen, mehr Orientierung, durchgängige Nutzbarkeit und digitale Angebote mit erkennbarem Mehrwert.

Verbesserung bestehender Services

Nach der Stadt-App-Umfrage kündigt die Stadtverwaltung an, die vorhandenen digitalen Services kontinuierlich auf ihre Nutzungsfreundlichkeit zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Ziel ist ein barrierearmer, verständlicher und medienbruchfreier Zugang zu Informationen und Services, der den Alltag der Bürger erleichtert.

Neues Kartenprojekt in Arbeit

Parallel dazu wird ein Projekt in Wiesbaden vorangetrieben, das verschiedene städtische Kartenangebote zusammenführen soll. Diese sollen künftig sowohl digital als auch in analoger Form bereitstehen und damit einen weiteren Baustein für ein übersichtliches, nutzerorientiertes Informationsangebot bilden.

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