Friedhofswesen
Standsicherheitschecks starten: Grabmale auf dem Prüfstand
Auf Wiesbadens Friedhöfen beginnt in Kürze eine wichtige Sicherheitsmaßnahme: Grabmale werden auf ihre Standfestigkeit geprüft. Warum diese Kontrollen vorgeschrieben sind, was passiert, wenn Mängel entdeckt werden und was Nutzungsberechtigte wissen sollten, zeigen die anstehenden Maßnahmen.
Archivfoto
Auf allen Wiesbadener Friedhöfen starten am Montag, 13. April, die turnusmäßigen Standsicherheitskontrollen der Grabstätten.
Der Bestattungsdienst nimmt diese Prüfungen im Auftrag der Friedhofsabteilung vor. Ziel ist es, die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher sowie für die Mitarbeitenden zu gewährleisten.
Warum die Kontrollen notwendig sind
Die Überprüfungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Dabei wird kontrolliert, ob Grabmale weiterhin stabil stehen und den geltenden Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
Lose oder instabile Steine können ein erhebliches Risiko darstellen und müssen daher frühzeitig erkannt werden.
Vorgehen bei festgestellten Mängeln
Werden bei der Sicherheitskontrollen Mängel festgestellt, markiert der Bestattungsdienst die betroffene Grabstätte mit einem Holzpflock. Gleichzeitig werden die Nutzungsberechtigten informiert.
In solchen Fällen ist eine fachgerechte Reparatur durch einen zugelassenen Steinmetz erforderlich, um die Sicherheit der Grabstätten wiederherzustellen.
Weitere Informationen online
Ausführliche Hinweise zu den Wiesbadener Friedhöfen, zur Bestattungskultur sowie zu Grabarten und Bestattungsformen bietet die städtische Internetseite unter www.friedhoefe-wiesbaden.de.
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