Körperverletzung

Streit in Wiesbaden eskaliert: 33-Jähriger gewürgt, geschlagen und getreten

In Wiesbaden ist am Mittwochabend ein verbaler Streit in eine brutale körperliche Auseinandersetzung umgeschlagen. Ein 33-Jähriger wurde dabei laut Polizei gewürgt, geschlagen und am Boden liegend getreten. Zwei bislang unbekannte Täter flüchteten anschließend.

Von: |Erschienen am: 9. April 2026 14:56|

Symbolfoto: Canva

Ein heftiger Streit hat am Mittwochabend, 8. April, um etwa 19:00 Uhr den Verkehr und die Passanten in der Wiesbadener Bahnhofstraße in Atem gehalten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet ein 33-jähriger Mann zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit zwei Unbekannten. Der Schauplatz des Konflikts verlagerte sich dabei vom Gehweg in Höhe der Reisinger-Anlagen direkt auf die Fahrbahn unmittelbar vor die dortigen Parkstreifen.

Opfer gewürgt und am Boden getreten

Die Situation eskalierte schnell. Die beiden Kontrahenten gingen körperlich gegen den 33 Jahre alten Wiesbadener vor. Zeugenberichten zufolge soll das Opfer gewürgt und geschlagen worden sein. Selbst als der Mann bereits wehrlos am Boden lag, ließen die Angreifer nicht von ihm ab und traten weiter auf ihn ein.

Direkt nach der Tat flüchteten die beiden Schläger in unbekannte Richtung. Trotz einer sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung im Nahbereich konnten die Täter nicht mehr gefasst werden.

Täter flüchten nach Angriff

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Einer der Täter soll männlich, von mittlerem Alter, etwa 165 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Er habe braune Haare, ein nordafrikanisches Erscheinungsbild und ein rotes Trikot getragen.

Der zweite Mann soll ebenfalls männlich, von mittlerem Alter, etwa 170 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Er habe kurze schwarze lockige Haare, ein nordafrikanisches Erscheinungsbild und eine dunkle Jogginghose getragen.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Wiesbaden bitten Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, sich unter 0611 / 345-0 zu melden.

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