Feuerwehreinsatz
Balkonbrand in Mainz-Kastel: Wohnung nach Feuer schwer beschädigt
Trauriger Start in das lange Osterwochenende. Während sich die Menschen auf ruhige Feiertage freuten, kam es am Karfreitagabend im Wiesbadener Stadtteil Kastel zu einem dramatischen Feuer-Einsatz. Ein Balkonbrand sorgte für einen Großeinsatz und zerstörte die Ostertage einer betroffenen Familie vollständig.
Fotos: Feuerwehr Wiesbaden
Es hätte ein friedlicher Beginn der Osterfeiertage sein sollen, doch für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Ecke Steinern Straße Ecke Am Königsfloß in Mainz-Kastel endete der Karfreitag, 3. April, im Schock. Gegen 19:00 Uhr rissen gellende Sirenen die Anwohner aus der Abendruhe. Was als gemütlicher Feiertagsabend geplant war, verwandelte sich innerhalb von Minuten in einen Albtraum aus Flammen und dichtem Rauch.
Flammen breiten sich aus
Schon von Weitem wies eine schwarze Rauchsäule den rund Einsatzkräften von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie Freiwilligen Wehr Mainz-Kastel den Weg. Beim Eintreffen der Retter bot sich ein erschreckendes Bild, Ein Balkon im vierten Obergeschoss stand in Vollbrand. Die Flammen schlugen bereits an der Fassade empor und drohten, in das Innere der Wohnung sowie auf das Dach überzugreifen.
Unter hohem Zeitdruck brachten die Brandschützer die Drehleiter in Stellung, während Atemschutztrupps in das verrauchte Treppenhaus eilten. Durch das schnelle Eingreifen konnte zwar ein Übergreifen des Feuers auf die gesamte Wohnung verhindert werden, doch die Schäden durch Ruß und giftigen Qualm sind immens.
Keine frohen Ostern für die Bewohner
Für die Bewohner der betroffenen Brandwohnung gibt es an diesem Osterwochenende keine bunte Überraschung, sondern eine bittere Realität. Ihre Wohnung wurde durch das Feuer und den Ruß so schwer beschädigt, dass sie aktuell unbewohnbar ist. Während die Nachbarn nach den Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, mussten die Mieter zum Fest ausziehen und anderweitig unterkommen.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand, was bei der Intensität des Brandes am Karfreitagabend fast an ein kleines Osterwunder grenzt. Dennoch bleibt der materielle und emotionale Schaden kurz vor dem Ostersonntag enorm.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute und zehn Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es am Karfreitag zu diesem folgenschweren Ausbruch kommen konnte. Zur Schadenshöhe machten die Behörden noch keine Angaben.
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