Feuerwehreinsatz

Pkw-Brand auf der A3 bei Wallau – Kilometerlanger Stau

Auf der Autobahn 3 zwischen der Raststätte Medenbach und dem Wiesbadener Kreuz geriet ein Auto während der Fahrt in Brand. Der Feuerwehreinsatz führte zu einer massiven Staubildung, die bis weit in die angrenzenden Vororte ausstrahlte.

Von: |Erschienen am: 2. April 2026 13:10|

Foto: Feuerwehr Wiesbaden

Die Feuerwehr Wiesbaden wurden gegen 11:00 Uhr am Donnerstag, 2. April,  zu einem brennenden Fahrzeug auf die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt gerufen. In Höhe von Wallau war im Motorraum eines Pkw ein Feuer ausgebrochen.

Schneller Löscherfolg durch Freiwillige Feuerwehr

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Frontbereich des Fahrzeugs. Ein Trupp unter Atemschutz ging umgehend mit einem Schnellangriffsrohr gegen den Brand vor. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Auringen konnten die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und löschen, trotzdem konnten sie nicht verhindert, dass das Auto fast vollständig zerstört wurde.

Auch die Berufsfeuerwehr Wiesbaden war zur Unterstützung vor Ort. Glück im Unglück: Alle Fahrzeuginsassen konnten den Wagen rechtzeitig verlassen, sodass niemand verletzt wurde.

Kilometerlanger Rückstau und Chaos in den Vororten

Die Auswirkungen auf den Fern- und Nahverkehr waren jedoch massiv. Während der Löscharbeiten und der anschließenden Bergung musste die Autobahn teilweise gesperrt werden, zeitweise war nur eine Fahrspur befahrbar. Dies führte innerhalb kürzester Zeit zu einem kilometerlangen Rückstau in Fahrtrichtung Frankfurt.

Besonders belastend: Viele Autofahrer versuchten, die Unfallstelle über die angrenzenden Vororte zu umfahren. Dadurch quälte sich der Verkehr durch die Nebenstrecken, zwischen Medenbach, Breckenheim bis nach Wallau, was auch dort zu erheblichen Behinderungen führte.

Technische Ursache vermutet

Nach Abschluss der Löscharbeiten begannen die Aufräumarbeiten und die Bergung des Wracks durch ein Abschleppunternehmen. Zur genauen Brandursache liegen derzeit noch keine polizeilichen Erkenntnisse vor, die Ermittler gehen jedoch nach einer ersten Einschätzung von einem technischen Defekt im Motorraum aus.

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