Zeitumstellung 2026
Es wird an der Uhr gedreht – Eine Stunde Schlafverlust
Es ist wieder so weit: In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 29. März, beginnt in Deutschland die Sommerzeit. Während die meisten Wiesbadener schlicht eine Stunde Schlaf verlieren, hat die Umstellung für knapp vier Millionen Nachtarbeiter in Deutschland ganz praktische Folgen: Ihre Schicht verkürzt sich offiziell um 60 Minuten.
Symbolfoto
Pünktlich zum Frühlingserwachen werden die Uhren wieder vorgestellt. Um 2:00 Uhr nachts springen die Zeiger direkt auf 3:00 Uhr am Sonntag, 29. März. Das bedeutet: Die Nacht ist kürzer, dafür bleibt es am Sonntagabend im Wiesbadener Kurpark oder am Rhein-Ufer eine Stunde länger hell.
Die goldene Eselsbrücke
Damit Sie am Sonntagmorgen nicht vor verschlossenen Bäckertüren stehen oder den Termin zum Brunch im Westend verpassen, hilft die klassische „Gartenmöbel-Regel“:
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Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel VOR die Tür (Uhr wird vorgestellt).
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Im Herbst stellt man sie wieder ZURÜCK ins Haus (Uhr wird zurückgestellt).
Eine Stunde weniger Maloche – Glück für Nachtarbeiter
Was für Partygänger im „Wohnzimmer“ oder in einem anderen Location in Wiesbaden eine Stunde weniger Feierzeit bedeutet, ist für viele Berufstätige ein kleiner Bonus. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) leisteten im Jahr 2024 rund 4,0 Millionen Menschen in Deutschland Nachtarbeit. Damit arbeiteten 9,3 % der insgesamt 42,6 Millionen Erwerbstätigen zumindest gelegentlich zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr.
Für sie bedeutet die Umstellung auf Sommerzeit am kommenden Sonntag: Eine Stunde weniger Arbeit bei vollem Lohnausgleich (je nach Tarifvertrag). Besonders betroffen sind in Wiesbaden und Umgebung Branchen wie das Gesundheitswesen (z.B. in den Kliniken, aber auch bei Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr), der Verkehrssektor sowie Wach- und Sicherheitsdienste.
Wer arbeitet in der Nacht?
Die Statistik des Mikrozensus zeigt interessante Details:
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Männer vs. Frauen: Mit 11,7 % arbeiten fast doppelt so viele Männer nachts wie Frauen (6,5 %).
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Branchen-Spitzenreiter: In der Luftfahrt (wichtig für Pendler Richtung Flughafen Frankfurt) arbeiten satte 42,6 % nachts, gefolgt von Sicherheitsdiensten (40,2 %) und der Metallerzeugung (31,1 %).
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Wenig Nachtarbeit: IT-Dienstleister (3,6 %) sowie Lehrkräfte und Erzieher (3,8 %) dürfen am Sonntag meistens ausschlafen.
Mini-Jetlag für den Körper
Auch wenn die Technik (Smartphones und Funkuhren) die Umstellung meist automatisch erledigt, braucht der menschliche Biorhythmus oft ein paar Tage, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen. Experten raten dazu, bereits am Samstagabend etwas früher ins Bett zu gehen, um den „verlorenen“ Schlaf auszugleichen.
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt – eine Stunde Schlaf geht verloren. Das […]
Wenn am Wochenende auch in Wiesbaden die Uhren vorgestellt werden, verändert sich nicht nur der Tagesrhythmus. Auch auf […]

