Museum Wiesbaden

Tödlich, heilend, faszinierend: Neue Schau zeigt die Macht des Giftes

Gift kann töten und doch steckt weit mehr dahinter. Das Museum Wiesbaden öffnet eine Ausstellung, die tief in die Welt toxischer Strategien eintaucht und überraschende Verbindungen zwischen Natur, Kultur und Medizin sichtbar macht. Wer glaubt, Gift sei nur Gefahr, wird hier eines Besseren belehrt.

Von: |Erschienen am: 19. März 2026 11:34|

Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Das Museum Wiesbaden zeigt vom 20. März 2026 bis 4. April 2027 die Sonderausstellung

„Gift“. Im Fokus steht, wie Gifte in der Natur entstehen, wirken und vom Menschen genutzt werden, von tödlichen Substanzen bis hin zu medizinischen Anwendungen.

Zwei Perspektiven auf Gift

Die Ausstellung ist in zwei Bereiche gegliedert. Der erste Teil trägt den Titel „Gift und Natur“ und zeigt unter anderem Tiere wie Kobra und Schnabeltier.

Der zweite Teil heißt „Mensch und Gift“ und beleuchtet die kulturelle Nutzung von Giftstoffen sowie deren Einsatz in Medizin und als Pestizide. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Giftstoffen als Grundlage moderner Medikamente.

Mitmachorientiert und familienfreundlich

Interaktive Stationen und Modelle ergänzen die Sonderausstellung Gift im Museum Wiesbaden. Sie richtet sich an alle Altersgruppen. Der Eintritt kostet 12 Euro. Ermäßigt kostet er 9 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

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