Kriminalität
Mit über zwei Promille am Steuer: Polizei stoppt Schlangenlinien-Fahrer auf der A671
Gefährliche Trunkenheitsfahrt auf der Autobahn 671 bei Wiesbaden gestoppt. Dank der Aufmerksamkeit einer Autobahnstreife konnte am Sonntagnachmittag ein alkoholisierter Sprinter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Der Mann war in massiven Schlangenlinien Richtung Darmstadt unterwegs, bevor die Beamten im Gewerbegebiet Kastel zugriffen.
Symbolfoto
Ein aufmerksames Auge bewies eine Streife der Autobahnpolizei Wiesbaden am späten Sonntagnachmittag, 15. März. Gegen 16:55 Uhr bemerkten die Beamten auf der Autobahn 671, stadtauswärts in Fahrtrichtung Darmstadt, einen Kleintransporter, der durch eine extrem unsichere Fahrweise auffiel. Der „Sprinter“ schlingerte über die Fahrbahn und gefährdete damit potenziell andere Verkehrsteilnehmer.
Kontrolle im Gewerbegebiet Kastel
Die Polizisten entschlossen sich umgehend zu einer Verkehrskontrolle. Da der Fahrer des Transporters gerade im Begriff war, die Autobahn an der Anschlussstelle Mainz-Kastel zu verlassen, folgten ihm die Beamten und hielten das Fahrzeug schließlich in einem nahegelegenen Gewerbegebiet in Kastel an.
Atemalkoholtest bestätigt schlimmen Verdacht
Schon bei den ersten Worten im Kontrollgespräch erhärtete sich der Verdacht der Beamten. Der Fahrer zeigte deutliche Ausfallerscheinungen und Anzeichen einer starken Alkoholisierung. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest brachte schließlich Gewissheit und lieferte einen erschreckenden Wert. Über zwei Promille zeigte das Gerät an.
Führerschein weg, Blutprobe fällig
Für den Mann, der in Rheinland-Pfalz ansässig ist, war die Fahrt damit sofort beendet. Er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde, um den exakten Alkoholwert rechtssicher festzustellen. Seinen Führerschein stellten die Beamten noch vor Ort sicher. Gegen den Fahrer wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen – seinen Weg musste er jedoch ohne Fahrzeug fortsetzen.
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