Gesundheit

Besser sehen, besser leben: Tipps für die optimale Augengesundheit im digitalen Zeitalter

Ob im Büro in der Wiesbadener City, im Homeoffice oder in der Freizeit: Der Blick auf Monitore, Tablets und Smartphones ist zum Dauerzustand geworden. Doch die intensive Nutzung digitaler Geräte fordert ihren Tribut. Erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Tricks und regelmäßigen Checks Ihre Augengesundheit erhalten.

Von: |Erschienen am: 13. März 2026 12:28|

Symbolfoto: Canva

Heutzutage prägen digitale Technologien in vielen Bereichen unser Leben. In der Freizeit, im Homeoffice oder im Büro spielen Computer, Tablets und Smartphones eine wichtige Rolle. Diese werden immer mehr zu ständigen Begleitern. Durch diese Entwicklung gibt es viele Vorteile, aber auf der anderen Seite kommt es auch zu neuen Anforderungen etwa für die Augen.

Gerade lange Bildschirmzeiten belasten die Augen stark und können sich auf Dauer durchaus negativ auf die Sehkraft auswirken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die eigene Augengesundheit im Blick zu behalten.

Steigende Bildschirmzeit als Herausforderung für die Augen

Heutzutage gibt es immer mehr Leute, die viele Stunden vor ihren digitalen Geräten verbringen. Im Berufsalltag ist Bildschirmarbeit unverzichtbar geworden und auch in der Freizeit sind Tablets und Smartphones nicht mehr wegzudenken. Durch diese Verwendung zahlreicher digitaler Geräte werden die Augen immer stärker beansprucht.

Foto: Bei einer vorhandenen Sehschwäche unbedingt bei Bildschirmarbeit eine Brille nutzen.
KI-generiert mit Google Gemini

Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass beim konzentrierten Betrachten von digitalen Bildschirmen deutlich seltener mit den Augen geblinzelt wird. Dadurch kommt es dann wiederum auf der Augenoberfläche schneller zu einer unerwünschten Austrocknung und zusätzlich durch die lange Fokussierung auf kurze Distanzen zu einer starken Belastung der Augenmuskulatur.

Für einen Sehtest und für wichtige Informationen rund um Sehkorrekturen durch hochwertige Brillen lohnt es sich in einer Filiale des Optikers eyes + more vorbeizuschauen und sich beraten zu lassen.

Welche Beschwerden tauchen häufig durch starke digitale Belastung auf

Digitale Augenbelastung ist auch als „Digital Eye Strain“ bekannt und betrifft immer mehr Menschen. Es handelt sich um eine Kombination unterschiedlicher Symptome, die durch intensive Bildschirmnutzung hervorgerufen werden können.

Zu den verbreitetsten Beschwerden zählen neben häufig brennenden und trockenen Augen auch verschwommenes Sehen und Kopfschmerzen. Wobei es auch Betroffene gibt, die beispielsweise über erhöhte Lichtempfindlichkeit oder ein Druckgefühl hinter den Augen berichten. Darüber hinaus kann es bei einer regelmäßigen und langen Bildschirmarbeit nicht selten gerade bei Sehproblemen zu einer ungünstigen Körperhaltung kommen. Wer beispielsweise regelmäßig den Kopf übermäßig nach vorne Richtung Monitor neigt, um Sehschwächen auszugleichen, belastet beispielsweise den Nackenbereich, die Schultern und auch den Rücken stark.

Die Bedeutung und Wichtigkeit von regelmäßigen Sehtests

Wichtig für den Erhalt der Augengesundheit ist eine regelmäßige Überprüfung der Sehkraft. Das hängt damit zusammen, dass viele Sehschwächen und Augenkrankheiten sich zunächst unbemerkt und schleichend entwickeln. Kleinere Sehprobleme gleicht das Gehirn zunächst noch aus und dadurch wird eine Reduzierung der Sehkraft häufig erst später bemerkt.

Deshalb sind regelmäßige Sehtests so wichtig, um frühzeitig Veränderungen bei der Sehkraft festzustellen. Gerade wenn man viel an Bildschirmen arbeitet, können die Augen bei einer Sehschwäche oder mit einer nicht optimal angepassten Brille unnötig belastet werden. Ist eine optimale Sehstärke auf natürliche Weise oder durch eine passende Sehhilfe vorhanden, dann ist es für die Augen deutlich weniger anstrengend zum Beispiel Texte oder Tabellen zu lesen.

Mit kleinen Gewohnheiten den Augen mehr Entspannung gönnen

Kleine Verhaltensänderungen und Maßnahmen können helfen, die Augen im digitalen Alltag zu entlasten. Besonders bekannt und auch durchaus hilfreich ist in diesem Zusammenhang die sogenannte 20-20-20-Methode. Hierbei geht es darum, dass man alle 20 Minuten den Blick für rund 20 Sekunden auf ein Objekt richtet, das mindestens 20 Fuß, also umgerechnet rund sechs Meter entfernt ist.

Durch solche kurzen Pausen, gerade auch während der Bildschirmarbeit, können sich die Augen zwischendurch immer wieder mal kurz entspannen und den Fokus wechseln. Darüber hinaus wird auch empfohlen, bewusst öfter mit den Augen zu blinzeln, weil dadurch der natürliche Tränenfilm besser aufrechterhalten wird.

Lichtverhältnisse und Umgebung berücksichtigen

Ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Einfluss bei der Arbeit an digitalen Geräten haben auch die Umgebung und die Lichtverhältnisse. Ungünstig platzierte oder zu starke Lichtquellen können bei der Bildschirmarbeit schnell zu unangenehmen Blendungen führen. Gleichzeitig sollten die Arbeitsräume generell so beleuchtet sein, dass die Augen sich nicht immer wieder neu an die hellen Displays auf der einen Seite und auf der anderen Seite an eine zu dunkle Umgebung anpassen müssen.

Besonders angenehm für die Augen ist generell Tageslicht und deshalb empfiehlt es sich, den eigenen Arbeitsplatz möglichst in Fensternähe einzurichten. Wichtig ist allerdings hierbei, direkte Spiegelungen durch einfallendes Licht auf dem Bildschirm zu vermeiden. Entsprechend unbedingt auf geeignete Standorte im Büro oder auch im Homeoffice achten.

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InfoBox

Tipps für Ihren Arbeitsplatz in Wiesbaden:

  1. Tageslicht nutzen: Platzieren Sie Ihren Schreibtisch möglichst in Fensternähe.
  2. Spiegelungen vermeiden: Achten Sie darauf, dass keine direkten Lichtquellen auf dem Display reflektieren.
  3. Sanfte Hintergrundbeleuchtung: Sorgen Sie für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes, um Blendungen zu minimieren.

Tipps für gesunde Augen kompakt:

  • Blinzeln nicht vergessen: Hält die Augen feucht.
  • Abstand halten: Der Monitor sollte etwa eine Armlänge entfernt sein.
  • 20-20-20-Regel: Regelmäßige Seh-Pausen einlegen.
  • Profi-Check: Einmal im Jahr zum Sehtest beim Optiker.