Verkehrsüberwachnung

Mit 225 km/h über die A3 – Massive Geschwindigkeitskontrollen am Wochenende

Erschreckende Bilanz einer großangelegten Radarkontrolle. Am vergangenen Wochenende hat die Polizei auf der Bundesautobahn 3 im Bereich von Wiesbaden Jagd auf Raser gemacht. Über 1.800 Fahrer waren zu schnell unterwegs – ein Spitzenreiter wurde mit mehr als 100 km/h über dem Limit gemessen.

Von: |Erschienen am: 9. März 2026 15:08|

Symbolfoto

Dass auf der Autobahn 3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz gerne mal das Gaspedal zu tief durchgedrückt wird, ist bekannt. Doch die Ergebnisse der jüngsten Messungen sprengen den üblichen Rahmen. Von Samstagmorgen, ab 07:40 Uhr bis Sonntagnachmittag, 8. März, (15:00 Uhr) überwachten Beamte der Auto0bahnpolizei Wiesbaden den fließenden Verkehr in Richtung Köln.

Über 1.800 Verstöße – Jeder zehnte Raser muss den Führerschein abgeben

Die Zahlen der Kontrolle sind massiv: Insgesamt registrierte die Messstelle 1.834 Geschwindigkeitsüberschreitungen.

  • 1.103 Fahrer kamen noch mit einem Verwarnungsgeld davon.

  • 731 Fahrer müssen mit einem Bußgeldbescheid und Punkten in Flensburg rechnen.

  • 103 Fahrverbote: Für über einhundert Fahrzeugführer hat das Wochenende langfristige Folgen – sie müssen ihren Führerschein für mindestens einen Monat abgeben.

Mit Tempo 225 durch die 120er-Zone

Besonders zwei Raser stachen aus der Menge hervor und lieferten sich traurige Rekordwerte. Am Samstag, 7. März, wurde ein Fahrzeug mit 163 km/h in einem Bereich gemessen, in dem lediglich 100 km/h erlaubt waren.

Noch gefährlicher wurde es am Sonntag, 8. März. Bei erlaubten 120 km/h raste ein Fahrzeugführer mit sage und schreibe 225 km/h an der Messstelle vorbei. Dem Fahrer blühen nun ein empfindliches Bußgeld im vierstelligen Bereich, zwei Punkte sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Polizei warnt vor Raserei

Die Autobahnpolizei Wiesbaden betont, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Unfälle auf der A3 ist. Gerade im Bereich der Baustellen oder bei hohem Verkehrsaufkommen können solche Geschwindigkeiten tödliche Folgen haben. Die Kontrollen werden daher auch in Zukunft unangekündigt fortgesetzt.

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