Verkehrskontrolle
Fahndungserfolg: Zwei Haftbefehle vollstreckt und Drogen sichergestellt
Großeinsatz der Wiesbadener Polizei am Dienstag in Wiesbaden-Biebrich. Bei einer stationären Verkehrskontrolle gingen den Beamten gleich mehrere Gesuchte ins Netz. Neben der Vollstreckung von zwei Haftbefehlen stellten die Einsatzkräfte zudem eine größere Menge Drogen und mehrere Tausend Euro Bargeld sicher.
Symbolfoto
Blaulicht-Großaufgebot in der Rheingaustraße in Biebrich. Am Dienstagvormittag, 24. Februar, verwandelten Polizeikräfte des Regionalen Verkehrsdienstes, der Wiesbadener Reviere sowie des Hessischen Präsidiums Einsatz die vielbefahrene Durchgangsstraße in der Zeit von 9:00 bis etwa 12:00 Uhr in eine Kontrollzone. In beiden Fahrtrichtungen nahmen die Beamten den Verkehr genau unter die Lupe – mit beachtlichem Ergebnis.
Trio im Visier – Drogen und Tausende Euro Bargeld
Gegen 11:45 Uhr stoppten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug, das sofort das Interesse der Fahnder weckte. Bei der genaueren Durchsuchung des Wagens und der drei Insassen machten die Polizisten einen brisanten Fund: Über 200 Gramm Haschisch und Marihuana sowie mehrere Ampullen mit flüssigen Betäubungsmitteln wurden sichergestellt.
Die Beamten beschlagnahmten mehrere Tausend Euro Bargeld, dessen Herkunft nun Teil der Ermittlungen ist.
Der Fahrer stand zudem unter dem Verdacht, sich unter dem Einfluss von Drogen ans Steuer gesetzt zu haben. Er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen, ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Endstation Justizvollzugsanstalt
Für seine beiden Mitfahrer endete die Fahrt deutlich unangenehmer. Ein Abgleich ihrer Personalien mit dem Fahndungscomputer ergab, dass gegen beide Männer jeweils ein offener Haftbefehl vorlag. Sie wurden festgenommen und unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Bilanz der Kontrolle – 29 Verstöße
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte im Laufe des Tages 24 Fahrzeuge und 35 Personen. Dabei wurden insgesamt 29 Verstöße registriert. Neben den schweren Delikten im Bereich der Rauschgiftkriminalität handelte es sich dabei hauptsächlich um: Verstöße gegen die Gurtpflicht (nicht angelegte Sicherheitsgurte) sowie Mängel bei der Ladungssicherung.
Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den Drogenfunden übernommen. Die stationären Kontrollen sind Teil der Strategie, den Kontrolldruck im Stadtgebiet hochzuhalten und sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Kriminalitätsbekämpfung zu stärken.
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