Öffentlicher Personennahverkehr
Streik-Schock in Wiesbaden: Nach dem Dienstag droht ein Stillstand am Wochenende
Die Geduld der Wiesbadener Fahrgäste wird auf eine harte Probe gestellt. Während am heutigen Dienstag die Busse im Depot bleiben, zeichnet sich bereits das nächste Verkehrs-Chaos ab. Die Gewerkschaft ver.di macht ernst. Sollten die Verhandlungen am Mittwoch scheitern, wird Wiesbaden am kommenden Freitag und Samstag erneut komplett vom ÖPNV abgeschnitten.
Symbolfoto
Die Nerven der Pendler liegen blank. Kaum ist der aktuelle Warnstreik am heutigen Dienstag, 24. Februar, angelaufen, zieht die Gewerkschaft ver.di die Daumenschrauben weiter an. Wie nun bekannt wurde, ist dies erst der Anfang einer massiven Streikwelle im öffentlichen Dienst.
Aktueller Stand – Dienstag geht nichts mehr
Seit 03:00 Uhr morgens herrscht im Wiesbadener Busnetz fast vollständiger Stillstand. Betroffen ist nicht nur der reguläre Linienverkehr von ESWE Verkehr, sondern auch moderne Mobilitätslösungen:
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Liniennetz: Fast alle innerstädtischen Linien entfallen flächendeckend.
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WiMobil: Das On-Demand-Angebot bleibt komplett eingestellt, Buchungen über die App sind deaktiviert.
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Dauer: Die Arbeitsniederlegung dauert bis tief in die Nacht zum Mittwoch an.
Drohende Eskalation – Freitag und Samstag im Visier
Noch während die Busse heute im Depot stehen, blickt die Region mit Sorge auf den kommenden Mittwoch, 25. Februar. Dann steht die nächste Verhandlungsrunde an. Sollten diese Gespräche nicht fruchten, hat ver.di bereits den nächsten Paukenschlag angekündigt. Bundesweite Warnstreiks am Freitag, 27. Februar, und Samstag, 28. Februar.
Für Wiesbaden hieße das: Zum wichtigen Wochenendeinkauf und dem Ausgehverkehr am Samstag würde erneut kein einziger Bus rollen. Die Gewerkschaft will so den Druck auf die Arbeitgeberseite massiv erhöhen, um ihren Forderungen in den Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen.
„Wir stehen buchstäblich im Regen“
In der Landeshauptstadt wächst der Unmut. Tausende Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, müssen sich nun bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche um Alternativen bemühen. Da der Streik am Wochenende bundesweit geplant ist, dürften auch Regionalbusse und Anschlüsse in die Nachbarstädte massiv betroffen sein.
Was Fahrgäste jetzt wissen müssen:
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Mittwoch abwarten: Die Entscheidung über die Wochenend-Streiks fällt nach den Verhandlungen am Mittwochabend.
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Alternativen planen: Pendler sollten bereits jetzt Fahrgemeinschaften bilden oder auf das Fahrrad umsteigen, da auch Taxidienste bei Streiks meist völlig überlastet sind.
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Schulthemen: Da auch der Freitag betroffen wäre, müssen sich Eltern und Schüler erneut auf erhebliche Schwierigkeiten auf dem Schulweg einstellen.
Wir halten Sie auf Wiesbadenaktuell.de über die Ergebnisse der Verhandlungen am Mittwoch und die konkreten Auswirkungen für das Wochenende auf dem Laufenden.
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Die Nerven der Pendler liegen blank. Kaum ist der letzte Streik verdaut, zieht die Gewerkschaft ver.di erneut den […]

