Alarmbereitschaft im Test

US-Army in Wiesbaden übt Notfall-Szenario – Verstärkte Präsenz in einigen Bereichen

In dieser Woche kann es rund um die US-Liegenschaften in Wiesbaden geschäftiger zugehen als gewohnt. Die U.S. Army Garnison führt eine großangelegte Notfallübung durch, um ihre Reaktionsfähigkeit auf unvorhergesehene Ereignisse zu testen. Anwohner müssen mit verstärkten Kontrollen und vermehrtem Blaulicht rechnen.

Von: |Erschienen am: 23. Februar 2026 12:33|

Symbolfoto

Die U.S. Army Garnison Wiesbaden trainiert von Montag, 23. Februar, bis Freitag, 27. Februar gemeinsam mit ihren Partnern den Ernstfall. Es handelt sich dabei um eine Routineüberprüfung der Notfallbereitschaft, die in enger Abstimmung mit den deutschen Behörden und Polizeikräften durchgeführt wird.

Keine konkrete Bedrohung – Fokus auf Routine

Garnisonskommandeur Colonel Troy Danderson betont, dass die Übung keine Reaktion auf eine spezifische aktuelle Bedrohung darstellt: „Diese Übung dient dazu, unsere Fähigkeit zu testen, auf unvorhergesehene Ereignisse professionell zu reagieren.“ Ziel sei es, die Abläufe zwischen den US-Einheiten und den deutschen Partnern zu optimieren und die Sicherheit der Liegenschaften sowie der Anwohner langfristig zu gewährleisten.

Was Anwohner in Aukamm, Crestview und Erbenheim erwartet

Während der Übungswoche kann es zu sichtbaren Veränderungen und Aktivitäten im Umfeld der Militärstandorte kommen:

  • Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen: An den Zufahrten zu den Kasernen und Wohngebieten (z.B. Clay Kaserne in Erbenheim, Aukamm- und Crestview-Housing in Bierstadt) kann es zu intensiveren Kontrollen kommen.

  • Erhöhtes Aufgebot an Einsatzkräften: Vermehrte Patrouillen in Uniform sowie ein höheres Aufkommen an US-Militärpolizei und deutschen Polizeifahrzeugen sind Teil des Szenarios.

  • Simulierte Ereignisse: Es kann zu außergewöhnlichen Aktivitäten kommen, die im direkten Zusammenhang mit den simulierten Notfall-Szenarien stehen.

Diskretion bei Details

Wie bei Militärübungen üblich, werden keine genauen Zeitpunkte oder spezifischen Szenarien im Voraus bekannt gegeben, um den Überraschungseffekt und damit den Trainingseffekt für die Einsatzkräfte hochzuhalten. Die Garnison ist jedoch bemüht, die Beeinträchtigungen für die zivile Bevölkerung so gering wie möglich zu halten und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Geduld und Verständnis.

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