Öffentlicher Personennahverkehr
Warnstreik legt ESWE Verkehr am Dienstag in Wiesbaden lahm
Die Nerven der Pendler liegen blank. Kaum ist der letzte Streik verdaut, zieht die Gewerkschaft ver.di erneut den Stecker. Am Dienstag, 24. Februar, bleiben die Busse von ESWE Verkehr fast flächendeckend im Depot. Während die Gewerkschaft den Druck erhöht, stehen Tausende Wiesbadener buchstäblich im Regen. Wir sagen ihnen, welche Linien trotzdem fahren und welche Alternativen es gibt.
Symbolfoto
Der Konflikt im hessischen Nahverkehr verschärft sich weiter. Am Dienstag, 24. Februar, müssen sich Fahrgäste in Wiesbaden auf einen nahezu vollständigen Stillstand des Busnetzes einstellen. Wie ESWE Verkehr mitteilte, beginnt die Arbeitsniederlegung bereits um 03:00 Uhr morgens und wird den gesamten Dienstag bis tief in die Nacht zum Mittwoch andauern.
Diese Linien und Angebote sind betroffen
Da der Kern der Belegschaft von ESWE Verkehr zum Streik aufgerufen ist, entfallen fast alle innerstädtischen Linien. Besonders bitter für Nutzer moderner Mobilitätsangebote. Auch das On-Demand-Angebot WiMobil bleibt am Dienstag komplett eingestellt – Buchungen sind über die App nicht möglich.
Der „Notfahrplan“ – Diese Busse rollen voraussichtlich
Trotz des Streiks gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer für alle, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind. Da einige Linien von Partnerunternehmen betrieben werden, ist auf folgenden Strecken mit einem (eingeschränkten) Betrieb zu rechnen:
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Linien 5, 28, 39 und 46: Diese Linien verkehren voraussichtlich, da sie von Subunternehmern bedient werden.
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Linie 6 und 33: Aus Mainz kommend fahren diese Busse voraussichtlich bis zur Haltestelle „Wiesbaden Ost“. Dort besteht Anschluss an die S-Bahn in Richtung Innenstadt oder Frankfurt.
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Linie 74: Diese verkehrt vereinzelt, endet jedoch bereits an der Haltestelle „Friedrich-Bergius-Straße“.
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Regionalbusse: Die Linien, die aus dem Umland nach Wiesbaden führen (z.B. aus dem Rheingau oder Untertaunus), sind meist nicht vom Streik betroffen und bieten eine Alternative für Teilstrecken.
Tipps für Pendler und Schüler
Um das Chaos am Dienstagmorgen zu minimieren, sollten Betroffene folgende Alternativen prüfen:
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S-Bahn & Regionalzüge: Die Züge der Deutschen Bahn und von Vias sind nicht vom Streik betroffen. Bahnhöfe wie Hauptbahnhof, Wiesbaden Ost, Biebrich oder Schierstein sind wichtige Ankerpunkte. Auch die Ländchesbahn fährt.
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Fahrrad & E-Scooter: Bei trockenem Wetter die schnellste Variante innerhalb der City.
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Fahrgemeinschaften: Schließen Sie sich mit Kollegen oder anderen Eltern für den Schulweg zusammen.
Wo gibt es aktuelle Infos?
ESWE Verkehr betont, dass es kurzfristig zu weiteren Änderungen kommen kann. Fahrgäste sollten unbedingt die ESWE-Tickets-App nutzen oder die digitalen Anzeigen an den Haltestellen im Blick behalten. Weitere Infos gibt es unter www.eswe-verkehr.de/warnstreik.
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