Öffentlicher Personennahverkehr

Bus-Stillstand in Wiesbaden: Warnstreik bei ESWE Verkehr am Freitag

Pendler und Schüler aufgepasst. Am kommenden Freitag, 20. Februar, geht im Wiesbadener Busverkehr fast nichts mehr. Die Gewerkschaft ver.di legt den Betrieb von ESWE Verkehr für 24 Stunden lahm. Betroffen ist nahezu das gesamte Liniennetz sowie das On-Demand-Angebot WiMobil.

Von: |Erschienen am: 18. Februar 2026 19:00|

Symbolfoto

Die hessische Landeshauptstadt steht vor einem schwierigen Freitag, 20. Februar, im öffentlichen Nahverkehr. Wie die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch bekannt gab, werden die Beschäftigten der ESWE Verkehr zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Fahrgäste müssen sich im gesamten Stadtgebiet auf massive Ausfälle und erhebliche Verzögerungen einstellen.

Streikbeginn in den frühen Morgenstunden

Die Arbeitsniederlegungen starten am Freitag, 20. Februar, bereits mit dem Betriebsbeginn gegen 03:00 Uhr morgens. Der Streik wird sich über den gesamten Tag erstrecken und voraussichtlich erst mit dem Betriebsende in der Nacht auf Samstag, 21. Februar, enden.

Während dieses Zeitraums werden die meisten der von ESWE Verkehr betriebenen Linien im Depot bleiben. Besonders Pendler, die auf den Bus angewiesen sind, sollten sich rechtzeitig nach Alternativen umsehen oder, wenn möglich, auf Homeoffice ausweichen.

Auch WiMobil und Nachtbusse betroffen

Vom Streik nicht verschont bleibt das beliebte On-Demand-Angebot WiMobil. Da die Fahrer ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen sind, werden am Freitag keine Buchungen für den flexiblen Fahrdienst möglich sein. Wer für den späten Freitagabend oder die Nacht auf Samstag eine Fahrt geplant hat, muss sich ebenfalls auf den Ausfall der meisten Nachtbuslinien einstellen.

Diese Linien fahren trotz Streik

Trotz der großflächigen Arbeitsniederlegung gibt es einen kleinen Lichtblick: Linien, die von Partnerunternehmen im Auftrag von ESWE Verkehr bedient werden, sowie die Regionalbusse sind nicht direkt vom Streik betroffen.

Voraussichtlich verkehren werden die Linien:

  • 5, 28, 39 und 46

  • Sowie die meisten Regionalbuslinien, die aus dem Umland (Rheingau-Taunus-Kreis/Main-Taunus-Kreis) nach Wiesbaden einfahren.

Wichtig: Auch auf diesen Linien kann es aufgrund des erhöhten Fahrgastaufkommens und möglicher Solidarisierungseffekte zu Verspätungen und Überfüllungen kommen.

So bleiben Fahrgäste informiert

Da die Situation im Verlauf des Streiktages dynamisch ist, empfiehlt ESWE Verkehr allen Fahrgästen, digitale Informationsquellen zu nutzen. Die aktuellsten Verbindungsdaten werden laut Unternehmen bestmöglich in der ESWE Tickets App sowie auf den digitalen Anzeigen an den Haltestellen (DFI) eingespielt.

Auch über die Social-Media-Kanäle des Mobilitätsdienstleisters werden regelmäßig Updates zur Lage im Liniennetz veröffentlicht.

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