Verkehrsunglück

Auf Kreuzung kollidiert: 19-Jähriger verletzt – Unfallgegner ohne Führerschein und auf der Flucht

Heftiger Zusammenstoß am Dienstagabend im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Eine Person wurde dabei verletzt. Bei der Unfallaufnahme kam Ungeheuerliches ans Licht. Der Gegner war nicht nur ohne Führerschein unterwegs, sondern wurde bereits wegen einer vorherigen Fahrerflucht gesucht.

Von: |Erschienen am: 18. Februar 2026 15:30|

Symbolfoto

Blaulicht und Blechschaden am Dienstagabend im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Um etwa 19:30 Uhr ereignete sich im Bereich der Straße der Republik ein Verkehrsunfall, der für einen 44-jährigen Autofahrer weitreichende strafrechtliche Konsequenzen haben wird.

Kollision beim Abbiegevorgang

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei beabsichtigte ein 19-jähriger Wiesbadener mit seinem VW Polo, von der Biebricher Allee nach links in die Kasteler Straße abzubiegen. Zeitgleich war ein 44 Jahre alter Mann in einem VW Sharan auf der Straße der Republik in Fahrtrichtung Biebricher Allee unterwegs.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der 19-jährige Polo-Fahrer leichte Verletzungen erlitt. Er wurde vor Ort vom gerufenen Rettungsdienst versorgt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf mehrere Tausend Euro geschätzt wird.

Sündregister bei der Unfallaufnahme aufgedeckt

Was zunächst wie ein klassischer Vorfahrts- oder Abbiegefehler aussah, entwickelte bei der polizeilichen Aufnahme eine brisante Eigendynamik. Bei der Überprüfung des 44-jährigen Sharan-Fahrers stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Doch damit nicht genug. Die Polizisten konnten den Mann im Zuge der Ermittlungen als Tatverdächtigen für eine weitere Straftat identifizieren. Er soll kurz zuvor in der Diltheystraße eine Unfallflucht begangen haben. Dort wurde ein geparkter schwarzer Peugeot beschädigt – der Verursacher suchte jedoch das Weite, bevor er schließlich in der Straße der Republik in den zweiten Unfall verwickelt wurde.

Strafverfahren eingeleitet

Auf den 44-Jährigen kommt nun ein massives Strafverfahren zu. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort – also Unfallflucht.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Abbiegeunfalls dauern an.

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