Verkehrsunfall

Sieben Fahrzeuge in Massenkarambolage auf der A3 bei Wiesbaden verwickelt

Auf der Autobahn 3 im Bereich von Wiesbaden-Medenbach kam es am frühen Dienstagmorgen zu einer folgenschweren Kettenreaktion. Insgesamt sieben Fahrzeuge krachten ineinander. Drei Personen wurden verletzt, während ein kilometerlanger Stau den Verkehr in Richtung Köln stundenlang lahmlegte.

Von: |Erschienen am: 17. Februar 2026 13:10|

Symbolfoto

Es geschah mitten im dichten Berufsverkehr am Dienstagmorgen, 17. Februar. Um etwa 07:30 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 3 ein folgenschwerer Auffahrunfall. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Wiesbaden musste das vorderste Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen zwischen Medenbach und Niedernhausen verkehrsbedingt stark abbremsen. Die nachfolgenden Autofahrer konnten nicht mehr rechtzeitig reagieren, was eine Kettenreaktion auslöste.

Massencrash mit sieben beteiligten PKW

Insgesamt sieben Autos wurden in die Karambolage verwickelt. Die Wucht der Aufpralle war so heftig, dass fünf der beteiligten Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren und durch Abschleppdienste von der Autobahn entfernt werden mussten.

Rettungskräfte aus Wiesbaden eilten umgehend zur Unfallstelle. Insgesamt wurden drei Insassen der beteiligten Pkw leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt. Glücklicherweise waren die Verletzungen nicht so schwerwiegend, dass ein Transport ins Krankenhaus notwendig wurde, alle Beteiligten konnten nach der Behandlung vor Ort entlassen werden.

Stundenlange Sperrung und kilometerlanger Stau

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme mussten die linke und die mittlere Fahrspur für rund drei Stunden komplett gesperrt werden. Da der Unfall genau in die Hauptverkehrszeit fiel, bildete sich binnen kürzester Zeit ein Stau von mehreren Kilometern Länge, der bis weit hinter das Wiesbadener Kreuz zurückreichte.

Erst gegen 10:30 Uhr konnte die Autobahnpolizei Wiesbaden die Unfallstelle wieder vollständig für den Verkehr freigeben. Dennoch dauerte es noch einige Zeit, bis sich der angestaute Verkehr sowie die Überlastungen auf den Ausweichstrecken rund um Wiesbaden und Niedernhausen wieder auflösten.

Hoher Sachschaden

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Nach ersten vorläufigen Schätzungen der Beamten beläuft sich der entstandene Sachschaden an den sieben Fahrzeugen auf mehrere Zehntausend Euro.

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