Autorenlesung
Kaleb Erdmann stellt seinen Roman „Die Ausweichschule“ in Wiesbaden vor
Symbolfoto: Canva
Vom Erzählen und Erzählbaren handelt Kaleb Erdmanns „Die Ausweichschule“, in dem er als Betroffener den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium verhandelt. Am Donnerstag, 19. Februar, stellt der Autor seinen Roman, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war, um 19:30 Uhr im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, vor und kommt mit dem Kritiker Fridtjof Küchemann (FAZ) ins Gespräch.
Wie schreiben über Trauma, über Gewalt, Erinnerung und Wunden, die eigentlich schon lange vernarbt sind? Kaleb Erdmann nähert sich dieser Frage in seinem Roman „Die Ausweichschule“ und begibt sich zurück zum 26. April 2002. Als Elfjähriger erlebt er den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium, als Erwachsener sitzt er als Autor an seinem Schreibtisch. In Suchbewegungen und Recherchebeschreibungen geht es um die Darstellung des Unfassbaren und um die Möglichkeiten und Grenzen von Literatur. Dabei versucht er schreibend, einen Zugang zur eigenen Geschichte zu finden, und verbindet auf eindrucksvolle Weise Autofiktion mit Themen wie mentaler Gesundheit und Gewalterfahrungen.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon 0611 / 1729930; online über die Homepage des Literaturhauses. An der Abendkasse vor Ort kostet der Eintritt 15 Euro, ermäßigt 11 Euro. Weitere Infos stehen unter www.wiesbaden.de/literaturhaus zur Verfügung. Veranstalter ist das Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden.
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