Kinderbetreuung
Finanzielle Zusagen ebnen Weg für zügige Kita-Sanierung
Die geschlossene Kita Sankt Elisabeth könnte früher als gedacht wieder in Betrieb gehen. Stadt Wiesbaden und Bistum ziehen an einem Strang, um die nötigen Arbeiten rasch anzustoßen.
Symbolfoto
Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Bistum Limburg haben zugesagt, die Sofortmaßnahmen an der derzeit geschlossenen Kindertagesstätte Sankt Elisabeth zu finanzieren.
Nach Einschätzung der hinzugezogenen Fachleute könnte die Einrichtung voraussichtlich Mitte März wieder öffnen. Ziel ist es, den Betrieb so rasch wie möglich wiederaufzunehmen und die Belastungen für Familien zu verringern.
Finanzierung und Beschlusslage
In einem gemeinsamen Austausch am Donnerstag, 12. Februar, erklärten die städtische Fachabteilung und das Bistum ihre Bereitschaft, die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Sankt Bonifatius als Träger soll in einer Sondersitzung zeitnah über den erforderlichen Beschluss entscheiden. Nach Angaben der beteiligten Fachleute sind die Arbeiten innerhalb weniger Wochen umsetzbar.
Geplante Sofortmaßnahmen und Prüfung
Parallel zu den kurzfristig anstehenden Maßnahmen wird die Gebäudesubstanz der Kita umfassend geprüft. Alle beteiligten Akteure wollen so schnell wie möglich Klarheit über den tatsächlichen Sanierungsbedarf gewinnen und die weiteren Schritte abgestimmt planen.
Die Sofortmaßnahmen dienen demnach dazu, den Betrieb sicher und verlässlich wiederaufzunehmen.
Betreuung und Entlastung der Familien
Bis zur Wiedereröffnung stellt der Träger die Betreuung der betroffenen Kinder sicher.
Die Stadt Wiesbaden betont, dass es darum gehe, die Belastung für den Alltag der Kinder und Familien zu reduzieren und verlässliche Betreuungsorte zu gewährleisten.
Wörtliche Stellungnahmen
„Uns ist bewusst, welche große Herausforderung die Schließung der Kita Sankt Elisabeth für die Familien bedeutet. Umso wichtiger ist es, jetzt gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und eine verlässliche Lösung zu schaffen“, betont Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher (SPD).
„Kinder brauchen sichere und stabile Betreuungsorte. Deshalb unterstützen wir den Träger bei den notwendigen Schritten.“
Information und Ansprechpartner
Der Träger wird die Eltern fortlaufend über den Fortgang der Maßnahmen informieren. Für Rückfragen steht die Fachabteilung Kindertagesstätten und Kindertagespflege im Amt für Soziale Arbeit zur Verfügung.
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