Kooperation
Stadtentwicklung unter der Lupe – Hochschule RheinMain evaluiert das Wiesbadener „Zukunftswerk“
Wie smart ist Wiesbaden wirklich? Nach dem ersten Jahr des städtischen Innovationslabors „Zukunftswerk“ ziehen die Verantwortlichen eine Zwischenbilanz – und zwar mit wissenschaftlicher Unterstützung. Ein Expertenteam der Hochschule RheinMain untersucht ab sofort, wie die digitalen Angebote bei den Bürgern ankommen und wo noch nachgebessert werden muss.
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Das Zukunftswerk in der Wiesbadener Innenstadt ist mehr als nur ein Ausstellungsraum: Es ist das Herzstück des Dezernats für Smart City, Europa und Ordnung. Im Rahmen des Bundesprogramms „Stadtlabor2Go“ werden hier nachhaltige Lösungen für die Stadt der Zukunft erprobt. Doch wer nutzt das Angebot eigentlich, und erreichen die digitalen Tools auch wirklich alle Bevölkerungsschichten?
Wissenschaftlicher Check-up für das Innovationslabor
Genau hier setzt die Kooperation mit der Hochschule RheinMain (HSRM) an. Ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Sozialwesen sowie Architektur und Bauingenieurwesen nimmt die Arbeit des Zukunftswerks im LuisenForum nun genau unter die Lupe. Im Fokus der Evaluation stehen:
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Digitale Teilhabe – Werden Barrieren abgebaut oder entstehen neue?
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Zielgruppen – Erreicht das Labor Menschen jeden Alters?
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Wirkung – Welche Impulse liefert das Projekt für eine nachhaltige Stadtentwicklung?
„Die Zusammenarbeit hilft uns zu erkennen, was gut funktioniert und wie wir unsere Angebote noch praxisnäher gestalten können“, erklärt Maral Koohestanian, Wiesbadens Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung von Volt. Ziel sei es, die digitale Transformation für die gesamte Stadtgesellschaft greifbar zu machen.
Experten-Power aus Wiesbaden
Die Evaluation wird von Alina Franz und Prof. Dr. Tanja Grendel (Fachbereich Sozialwesen) sowie Prof. Dr. Matthias Kowald (Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen) an der Hochschule in Wiesbaden geleitet. Die Forscher setzen dabei auf einen Mix aus modernen Methoden:
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Befragungen der Besucher vor Ort.
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Interviews mit den Projektbeteiligten.
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Dokumentenanalysen der bisherigen Formate.
Ergebnisse für alle Bürger zugänglich
Besonders spannend für die Wiesbadener: Die Ergebnisse der Studie werden nach Abschluss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie dienen nicht nur als Feedback für das Team des Zukunftswerks, sondern sollen auch als Grundlage für strategische Entscheidungen zur digitalen Stadtentwicklung in der Landeshauptstadt dienen.
Das Projekt wird zudem durch das Know-how des CityLAB Berlin und den Austausch mit der Stadt Mönchengladbach flankiert – Wiesbaden blickt also weit über den eigenen Tellerrand hinaus, um zur „Smart City“ von morgen zu werden.
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