Verkehrskontrolle

Raser und Brummis im Visier – Über 500 Verstöße bei Großkontrolle auf der A3

Die Wiesbadener Polizei hat am Mittwoch auf der Autobahn 3 Richtung Frankfurt eine große Kontrollaktion durchgeführt. Die Beamten legten den Fokus auf Lkw-Überholer und Temposünder. Die Bilanz erschreckend.

Von: |Erschienen am: 12. Februar 2026 16:22|

Symbolfoto

Die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Wiesbadener Kreuz war am Mittwoch, 11. Februar,  Ort einer großangelegten Kontrollaktion. Zwischen 09:00 und 15:00 Uhr errichteten Polizeikräfte eine stationäre Überwachungsstelle auf Höhe des Parkplatzes Theißtal West. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung des Lkw-Überholverbots sowie der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu kontrollieren – zwei Hauptfaktoren für schwere Unfälle und Staus auf dieser hochfrequentierten Strecke.

Brummis ignorieren Überholverbot am laufenden Band

Besonders im Fokus standen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Das Ergebnis der Überwachung war eindeutig. Trotz klarer Beschilderung registrierten die Beamten insgesamt 142 Verstöße gegen das Lkw-Überholverbot. Solche gefährlichen Manöver führen auf der Steigungsstrecke im Taunus immer wieder zu gefährlichen Situationen und behindern den fließenden Verkehr massiv.

Raser-Bilanz – 142 km/h statt der erlaubten 100

Zeitgleich zur Überwachung des Überholverbots führten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsmessungen durch. Auch hier zeigten sich viele Autofahrer uneinsichtig.

  • Gesamtverstöße: 369 Mal löste das Messgerät aus.

  • Bußgeldbereich: 108 Fahrer waren so schnell unterwegs, dass sie mit einem saftigen Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen müssen.

  • Fahrverbote: Zwei Fahrzeugführer übertrieben es derart, dass sie ihren Führerschein vorerst abgeben müssen.

Den negativen Tagesrekord stellte ein Autofahrer auf, der mit 142 km/h gemessen wurde – erlaubt sind in diesem Bereich lediglich 100 km/h.

Sicherheit durch Kontrolldruck

Die Autobahnpolizei Wiesbaden betont, dass der Parkplatz Theißtal aufgrund der geografischen Gegebenheiten ein Unfallschwerpunkt ist. Die hohe Anzahl an Verstößen in nur sechs Stunden unterstreicht die Notwendigkeit dieser Kontrollen. Wer die Regeln missachtet, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer auf der wichtigen Pendlerstrecke Richtung Frankfurt.

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