Verkehrsbeschränkungen

Die Narren sind los: Alle Infos zu Sperrungen und Parkverboten am Fastnachtssonntag in Wiesbaden

Es ist der Höhepunkt der närrischen Zeit in der hessischen Landeshauptstadt. Am Sonntag, 15. Februar, zieht der große Fastnachtssonntagumzug durch Wiesbaden. Damit die Narren sicher feiern können, wird die City zur großräumigen Sperrzone. Autofahrer müssen bereits ab Samstagnacht handeln, um nicht abgeschleppt zu werden.

Von: |Erschienen am: 12. Februar 2026 11:20|

Symbolfoto

Wenn sich am Sonntag, 15. Februar, um 12:11 Uhr der bunte und fröhliche Lindwurm in Bewegung setzt, gehört die Wiesbadener Innenstadt den Narren, Gardisten und Musikzügen. Doch was für die Zuschauer ein Riesenspaß ist, bedeutet für den Autoverkehr eine enorme Herausforderung. Die hessische Landeshauptstadt wird für mehrere Stunden zweigeteilt.

Die bewährte Zugstrecke im Überblick

Die Route bleibt auch in diesem Jahr unverändert und führt durch das Herz der Stadt. Der Zug stellt sich in der Friedrich-Ebert-Allee auf und nimmt ab Mittag folgenden Weg:

  • Start: Wilhelmstraße – Taunusstraße – Georg-August-Zinn-Straße – Kranzplatz.

  • Altstadt & Marktplatz: Langgasse – Webergasse – An den Quellen – Schloßplatz I und II – Marktstraße – Friedrichstraße.

  • Westend & Ringe: Schwalbacher Straße – Bleichstraße – Bismarckring – Kaiser-Friedrich-Ring – Rheinstraße.

  • Ziel: Auflösung in der Friedrich-Ebert-Allee gegen 17:30 Uhr.

Vollsperrung ab Mittag – Parkverbot bereits ab Samstagabend

Während des gesamten Umzuges ist die komplette Zugstrecke für den Fahrverkehr vollständig gesperrt. Eine Querung der Route ist für Autos während dieser Zeit nicht möglich.

Besondere Vorsicht gilt beim Parken: Damit die breiten Motivwagen ungehindert passieren können, gilt entlang der gesamten Strecke ein striktes Haltverbot. Dieses tritt bereits am Samstag, 14. Februar, um 23:00 Uhr in Kraft. Die Stadtverwaltung warnt: Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden ohne Ausnahme kostenpflichtig abgeschleppt. Wer sein Auto am Sonntagmorgen noch an der Strecke stehen hat, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern findet seinen Wagen im Depot wieder.

Appell an Anwohner und Besucher

Die Stadt bittet alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen. Da große Teile der Ringe und der Wilhelmstraße blockiert sind, wird ortskundigen Autofahrern geraten, die Innenstadt weiträumig zu umfahren.

Tipp für Besucher: Nutzen Sie für die Anreise zum Umzug unbedingt den ÖPNV. Die Busse von ESWE Verkehr bieten Sonderfahrpläne an und bringen Sie stressfrei direkt an den Rand der Sperrzone, ohne dass Sie sich um die schwierige Parkplatzsuche sorgen müssen.

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