Kriminalität
Falsche Handwerker: Seniorin in ihrer Wohnung um Bargeld und Schmuck betrogen
Miese Masche in Wiesbaden. Am Montagnachmittag haben sich zwei Betrüger unter dem Vorwand eines Wasserrohrbruchs Zugang zur Wohnung einer Seniorin verschafft. Während ein Täter die Frau ablenkte, durchsuchte ein Komplize die Räume nach Beute. Die Polizei fahndet nun nach dem Duo und spricht eine deutliche Warnung aus.
Symbolfoto: Polizei-Beratung
Ein kurzer Moment der Gutgläubigkeit wurde einer Rentnerin in der Theodorenstraße in Wiesbaden am Montag, 9. Februar, teuer zu stehen gekostet. Gegen 13:10 Uhr klingelte ein Unbekannter an ihrer Tür und gab sich als Handwerker aus. Seine Behauptung: Er müsse dringend nach einer defekten Wasserleitung in ihrer Wohnung schauen.
Mit Ablenkungsmanöver zum Erfolg
Die Seniorin vertraute dem Mann und ließ ihn in ihre vier Wände. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte: Der angebliche Handwerker war nicht allein. Während er die Wiesbadenerin geschickt in ein Gespräch verwickelte und ablenkte, schlich sich ein zweiter Täter unbemerkt durch die offenstehende Wohnungstür.
Der Komplize durchsuchte die Zimmer systematisch nach Wertsachen. Mit Bargeld und Schmuck im Gepäck gelang den beiden Unbekannten schließlich die Flucht, noch bevor das Opfer den Diebstahl bemerkte.
Täterbeschreibung
Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Täter werden wie folgt beschrieben. Täter 1: Etwa 40 Jahre alt, circa 180 cm groß, kräftig gebaut mit kurzen Haaren. Er trug ei dunkelblaues T-Shirt und dunkelblaue Jeans. Täter 2: 35 bis 40 Jahre alt, dünne Statur, kurzes, lichtes Haar. Dieser hatte eine markante gelbe Weste an.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer 0611 / 345-0 entgegen.
Tipps der Polizei – So schützen Sie sich
Die Polizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, erneut zu extremer Vorsicht zu raten. Betrüger nutzen oft Notlagen wie angebliche Wasserrohrbrüche oder Gaslecks, um Zeitdruck aufzubauen und Skepsis zu unterdrücken.
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Kein Zutritt für Unbekannte: Lassen Sie niemals Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie nicht selbst angefordert haben oder die nicht zuvor von der Hausverwaltung schriftlich angekündigt wurden.
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Nachfragen ist Pflicht: Rufen Sie bei Zweifeln direkt bei der Hausverwaltung, dem Vermieter oder den Stadtwerken an, bevor Sie die Tür öffnen.
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Skepsis ist keine Unhöflichkeit: Ein echter Handwerker wird immer Verständnis dafür haben, wenn Sie seine Angaben prüfen wollen.
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Türspion und Sperrbügel: Nutzen Sie technische Hilfsmittel, um Fremde erst einmal auf Abstand zu halten.
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