Entsorgung
Sperrmüllabholung in Naurod: Im Februar wird wieder ausgemistet
Im nördlichsten Stadtteil Wiesbadens steht die erste Sperrmüllabfuhr des Jahres an. Während im restlichen Stadtgebiet individuelle Termine vereinbart werden, setzt Naurod weiterhin auf das bewährte System der Vierteljahres-Sammlungen. Damit die Abfuhr durch die ELW reibungslos klappt und kein Bußgeld droht, gibt es klare Regeln.
Symbolfoto
Die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) rücken wieder an um Sperrmüll abzuholen an. Am Donnerstag, 19. Februar, und Freitag, 20. Februar, wird in Naurod ausgesonderter Hausrat abgeholt. Da der nördlichste Wiesbadener Vorort als einziger Stadtteil feste Sammeltermine (Februar, Mai, August und November) hat, ist das Aufkommen meist groß.
Wer ist wann dran? Die Straßeneinteilung
Die Abfuhr erfolgt an zwei Tagen, unterteilt nach dem Stadtgebiet:
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Donnerstag, 19. Februar: Abfuhr in der Obergasse, der Auringer Straße sowie in allen Straßen, die nordöstlich davon liegen.
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Freitag, 20. Februar: Abfuhr in allen restlichen Straßen südwestlich der Obergasse und der Auringer Straße, einschließlich der Siedlung Erbsenacker.
Eine detaillierte Liste aller betroffenen Straßen hängt in der Ortsverwaltung aus oder kann online unter www.elw.de eingesehen werden.

Richtig rausstellen – Die zwei Kategorien
Die ELW bitten darum, den Sperrmüll am Bürgersteig klar nach zwei Kategorien getrennt bereitzustellen:
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Sperrige Möbelstücke und Teppiche
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Metallteile und Elektrogeräte (Groß- und Kleingeräte)
Wichtig: Nach der Abfuhr sind die Anwohner verpflichtet, Gehwege und Straßenabschnitte von eventuellen Rückständen zu reinigen.
Vorsicht Bußgeld – Regeln für die Stadtsauberkeit
Um die Stadtsauberkeit zu wahren und illegalen Müllsammlern das Handwerk zu legen, gelten strenge Vorschriften:
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Zeitpunkt: Der Sperrmüll darf frühestens am Vorabend herausgestellt werden. Wer seinen Müll zu früh auf die Straße stellt, riskiert seit 2017 ein empfindliches Bußgeld.
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Durchwühlen verboten: Das Durchsuchen der bereitgestellten Müllberge ist untersagt.
Was gehört nicht zum Sperrmüll?
Oft werden fälschlicherweise Dinge herausgestellt, die die ELW stehen lassen müssen. Nicht mitgenommen werden:
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Sanierungsabfälle: Laminat, Zimmertüren, Waschbecken oder Toilettenschüsseln.
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Bauabfälle: Glasscheiben (z.B. Aquarien) und Spiegelglas. Diese müssen kostenpflichtig bei der Kleinannahme abgegeben werden.
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Grünabfälle: Auch gebündelt gehören diese nicht zum Sperrmüll.
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Kleinteile in Kartons: Alles, was in Säcke oder Kartons passt, gilt als Restabfall und wird nicht verladen.
Bei Fragen stehen die ELW unter der Telefonnummer 0611 / 71530 oder die Ortsverwaltung Naurod unter 06127 / 991780 zur Verfügung.
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