Verkehrskontrolle

Tuning-Ausflug endet am Abschlepphaken – Mercedes in Wiesbaden sichergestellt

Autotuning mit Folgen in Wiesbaden. In der Mainzer Straße hat die Polizei am Samstagabend einen auffällig getunten Mercedes gestoppt. Wegen fehlender Gutachten und mangelnder Verkehrssicherheit erlosch die Betriebserlaubnis. Das Auto wurde sichergestellt, der Fahrer beleidigte die Beamten und muss nun mit gleich mehreren Verfahren rechnen.

Von: |Erschienen am: 8. Februar 2026 10:56|

Symbolfoto

Was als stolze Ausfahrt im aufgemotzten Wagen begann, endete für einen Mercedes-Fahrer am späten Samstagabend, 7. Februar, auf der Ladefläche eines Abschleppwagens. Einer Streifenbesatzung war das Fahrzeug in der Mainzer Straße in Wiesbaden aufgrund seiner auffälligen Fahrweise und der massiven optischen Veränderungen ins Auge gefallen.

Keine Papiere und mangelnde Verkehrssicherheit

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle um etwa 23:15 Uhr bestätigte sich der Verdacht der Beamten schnell. Der Fahrer konnte für die zahlreichen Umbauten an seinem Fahrzeug keinerlei erforderliche Unterlagen oder Abnahmen vorlegen. Schwerwiegender war jedoch die Einschätzung der Experten vor Ort. Durch die vorgenommenen Veränderungen war die Verkehrssicherheit des Mercedes nicht mehr gegeben.

Die logische Konsequenz: Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlosch auf der Stelle. Um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen, wurde der Wagen noch vor Ort sichergestellt.

Fahrer wird ausfällig – Strafverfahren eingeleitet

Anstatt die Mängel einzusehen, zeigte sich der Fahrzeugbesitzer mit den polizeilichen Maßnahmen absolut nicht einverstanden. Die Situation eskalierte verbal, als der Mann die Beamten massiv beleidigte. Dies hat nun rechtliche Folgen. Neben der Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der unzulässigen Umbauten wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Teurer Rückbau erforderlich

Der Weg zurück auf die Straße wird für den Halter lang und kostspielig. Bevor der Mercedes wieder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf, muss er in einen vorschriftsmäßigen Zustand zurückversetzt und vermutlich einem Gutachter vorgeführt werden. Die Kosten für Abschleppdienst, Sicherstellung, Bußgeld und den Rückbau dürften ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißen.

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