Kommunalwahl 2026

Neues Team, klare Haltung: FWG stellt sich für Wallau auf

Wallau steht vor Entscheidungen, die den Ort über Jahre prägen werden, von Infrastruktur bis Finanzen. Jetzt tritt ein Team an, das nicht nur hinschaut, sondern anpacken will. Wer hinter den Kandidaten steckt, welche Fragen sie bewegen und warum gerade jetzt Verlässlichkeit zählt, zeigt ein Blick auf die Menschen des Zusammenschlusses.

Von: |Erschienen am: 2. Februar 2026 08:32|

Fotos: FWG Hofheim

Die Freie Wählergemeinschaft Hofheim (FWG) hat ihr Kandidatenteam am Wochenende für die Kommunalwahl 2026  vorgestellt. Mit Stefan Ullrich, Oliver Serr, Harald Diehl und Rainer Munkelt treten vier in Wallau verwurzelte Bürger an, die ihren Ort gut kennen und sich für dessen Zukunft engagieren möchten.

Zentrale Themen für Wallau

Der Ortsteil steht vor wichtigen Entscheidungen. Dazu gehören die Zukunft der Ländcheshalle, die Weiterentwicklung des Rezepturhofs und die Planungen für das Gewerbegebiet Wallau Ost III.

Gleichzeitig prägen die angespannte Haushaltslage der Stadt Hofheim, mögliche Steuererhöhungen und Überlegungen zum Verkauf städtischer Immobilien die politische Diskussion.

Infrastruktur im Fokus

Besonders bei großen Projekten wie der Wallauer Spange sieht die FWG erheblichen Handlungsbedarf. Verzögerungen und unklare Abläufe hätten gezeigt, dass Ankündigungen allein nicht ausreichen.

Aus Sicht der FWG braucht es klare Zeitpläne, transparente Entscheidungen und eine stärkere Einbindung des Ortsbeirats, um verlässliche Verkehrspolitik zu gewährleisten.

Finanzen und Ortsentwicklung

Die FWG betont, dass finanzielle Entscheidungen und städtebauliche Entwicklungen gemeinsam betrachtet werden müssen. Der Verkauf kommunaler Immobilien könne zwar kurzfristig Einnahmen schaffen, schränke aber langfristig den Gestaltungsspielraum ein.

Gleichzeitig stelle sich die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum erhalten und eine sozial ausgewogene Entwicklung ermöglicht werden könne.

Grundsätze der FWG Wallau

Die Freien Wähler stehen für eine sachliche, unabhängige und transparente Kommunalpolitik. Vereine, Ehrenamt und soziale Strukturen dürften nicht zu den Leidtragenden von Sparmaßnahmen werden.

Ein Ortsbeirat müsse verlässlich, konstruktiv und ansprechbar sein, für die Menschen im Ort und für die Zukunft Wallaus.

Stefan Ullrich über Engagement und Transparenz

Stefan Ullrich hebt die Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Wallau kann stolz auf sein vielfältiges und lebendiges Vereinsleben sein. Als Vorsitzender der HSG Breckenheim Wallau / Massenheim erlebe ich täglich, wie viel ehrenamtliches Engagement hier geleistet wird.

Gerade die Jugendarbeit in allen Wallauer Vereinen ist von unschätzbarem Wert und darf auch in finanziell schwierigen Zeiten der Stadt nicht leichtfertig infrage gestellt werden.“ Er betont zudem die Notwendigkeit transparenter Entscheidungen und eines offenen Dialogs bei großen Projekten.

Oliver Serr setzt auf nüchterne Analysen

Oliver Serr legt den Fokus auf nüchterne Abwägungen: „Ohne parteipolitische Brille möchte ich mich für die Belange meines Heimatdorfs einsetzen. Gerade in Zeiten knapper Kassen halte ich eine sachliche, nachvollziehbare Abwägung von Kosten, Nutzen und langfristigen Auswirkungen für unverzichtbar.“ Für ihn sind belastbare Fakten und transparente Entscheidungen zentrale Voraussetzungen.

Rainer Munkelt für nachvollziehbare Entscheidungen

Rainer Munkelt unterstreicht die Bedeutung einer verständlichen und fairen Kommunikation: „Es ist mir besonders wichtig, dass die Interessen von Wallau auch in Hofheim Gehör finden, gerade in Zeiten knapper Kassen.

Entscheidungen über Einsparungen oder Prioritäten dürfen nicht einfach über den Kopf der Bürger hinweg getroffen werden.“ Eine lebendige Dorfgemeinschaft sei für ihn ein wesentlicher Faktor für Lebensqualität.

Harald Diehl betont Bürgernähe

Harald Diehl sieht seine Rolle vor allem in der Bürgernähe: „Ich möchte allen Wallauerinnen und Wallauern als verlässlicher Ansprechpartner zur Seite stehen.

Ein offenes Ohr für Anregungen, Sorgen und Probleme zu haben und diese konstruktiv in den Ortsbeirat einzubringen, ist mir besonders wichtig.“ Der Zusammenhalt im Ort müsse gestärkt werden, gerade in herausfordernden Zeiten.

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