Gewalttat
Mutter mit Kind in Kinderwagen bei Handgemenge verletzt
Erschreckende Szenen am Mittwochnachmittag auf dem Wiesbadener Bahnhofsplatz. Ein schwelender Streit um ein gestohlenes Handy eskalierte zu einer brutalen Prügelei. Inmitten von Tritten und Schlägen befand sich ein Kleinkind im Kinderwagen, das bei der Auseinandersetzung ebenfalls verletzt wurde. Die Polizei musste mit mehreren Streifen eingreifen.
Symbolfoto
Der Bahnhofsvorplatz in Wiesbaden wurde am Mittwoch, 28. Januar, um etwa 17:10 Uhr zum Schauplatz einer hasserfüllten Auseinandersetzung. Was als zufälliges Aufeinandertreffen einer 24 Jahre alte Frau und eines 54-jährigen Mannes begann, endete in massiver körperlicher Gewalt. Hintergrund der Tat ist laut ersten Ermittlungen ein langwieriger Streit um ein angeblich unterschlagenes Mobiltelefon.
Eskalation mit Taschengurt und Tritten
Das Zusammentreffen der Kontrahenten entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer handfesten Schlägerei. Ein Begleiter der jungen Frau mischte sich nach Zeugenangaben ebenfalls in das Geschehen ein. Die Beteiligten gingen mit extremer Aggressivität vor. Es wurde nicht nur mit Fäusten zugeschlagen und getreten, auch der Gurt einer Tasche hat man als Waffe eingesetzt.
Besonders tragisch, die 24-Jährige führte ihr Kind in einem Kinderwagen mit sich. Im Verlauf des Tumults wurde der Wagen in Mitleidenschaft gezogen, wodurch das Kind ebenso wie die Mutter leicht verletzt wurde.
Videoüberwachung liefert Beweise
Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen kam es zudem zu massiven gegenseitigen Beleidigungen auf offener Straße. Die Beamten konnten die Parteien schließlich trennen und die Situation beruhigen.
Der gesamte Bahnhofsplatz wird durch die Videoschutzanlage der Stadt überwacht. Die Aufnahmen des Tatgeschehens wurden bereits gesichert und werden nun detailliert ausgewertet, um die genauen Tatbeiträge zu rekonstruieren.
Polizei leitet Strafverfahren ein
Gegen die Erwachsenen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittler suchen nun Passanten, die den Vorfall beobachtet haben und weitere Angaben zum Ablauf oder zur Beteiligung der dritten Person machen können.
Hinweise nimmt das zuständige Revier unter der Rufnummer 0611 / 345-2140 entgegen.
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