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Diskussion über Wiesbadens soziale Entwicklung prägt SPD Jahresauftakt
Im neuen Parteibüro im Westend trafen sich die Wiesbadener SPD mit zahlreiche Vertreter sozialer Einrichtungen zu einem Jahresauftakt, der mehr bot als formelle Grußworte. Zwischen Eindrücken aus der Praxis und politischen Ausblicken entstand ein lebendiger Austausch, der zentrale Fragen zur sozialen Entwicklung der Landeshauptstadts berührte. Welche Themen die Diskussion prägten und welche Impulse für das kommende Jahr sichtbar wurden, zeigt der vollständige Bericht.
Foto: SPD Wiesbaden
Rund 70 Gäste aus unterschiedlichen Bereichen des sozialen Netzwerks Wiesbadens sind am Dienstagabend der Einladung der SPD Wiesbaden zum Neujahrsempfang gefolgt.
Unter dem Titel „Soziale Stadt 2026“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Kinderbetreuung, Elterninitiativen, Vereinen, Beratungsstellen sowie dem Rettungsdienst zusammen.
Erste Veranstaltung im neuen Parteibüro
Der Empfang war zugleich die erste größere Veranstaltung im neuen SPD-Parteibüro in der Hellmundstraße im Westend. Das Quartier, geprägt durch Vielfalt und starkes nachbarschaftliches Engagement, bildete den thematischen Rahmen des Abends.
Im Mittelpunkt stand eine moderierte Gesprächsrunde mit der SPD-Parteivorsitzenden Susanne Hoffmann-Fessner, dem Fraktionsvorsitzenden Silas Gottwald und der Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher.
Dialog mit dem Publikum
Die Diskussion wurde durch die aktive Beteiligung der Gäste ergänzt. Fragen konnten auf Bierdeckeln notiert und direkt in die Runde eingebracht werden, was zu einem offenen Austausch führte.
„Ein neues Parteibüro im Herzen des Westendes und die erste Veranstaltung in den neuen Räumen mit so vielen sozialen Trägern. Besser hätte man eine Einweihung nicht feiern können“, sagte Hoffmann-Fessner.
Ausblick auf das Wahljahr 2026
Silas Gottwald nutzte den Abend, um die politischen Ziele der SPD Wiesbaden für das kommende Wahljahr zu skizzieren. „Am 15. März 2026 entscheiden die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener über die Zukunft unserer Stadt. Unser großes Ziel:
Im Team mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wollen wir Wiesbaden zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands machen. Mit Investitionen in Krippen, Kitas und Schulen sowie bezahlbarem Wohnraum und starken sozialen Trägern in der ganzen Stadt.“
Bedeutung eines starken Netzwerks
Auch Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher betonte die Rolle gemeinsamer Verantwortung: „Eine soziale Stadt wächst dort, wo Politik, Verwaltung und engagierte Akteurinnen und Akteure gemeinsam Verantwortung tragen. Der heutige Abend hat wieder einmal gezeigt, wie stark und verlässlich dieses Netzwerk in Wiesbaden ist.“
Austausch und Vernetzung
Nach dem offiziellen Programm nutzten die Gäste die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. In offener Atmosphäre entstanden Impulse für die weitere Entwicklung einer sozialen Stadt.
Signal zum Jahresauftakt
Mit dem Neujahrsempfang im neuen Parteibüro setzt die SPD Wiesbaden ein Zeichen für Dialogbereitschaft, Nähe zu den Menschen und eine feste Verankerung im Quartier als Auftakt in ein kommunalpolitisch bedeutendes Jahr.
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