Politischer Aufbruch

Auringen und Naurod schmieden neuen SPD-Ortsverein

Zwei Wiesbadener Stadtteile schlagen ein gemeinsames Kapitel auf und senden damit ein deutliches Signal. Bei einer Versammlung voller Geschlossenheit und Aufbruchsstimmung wurde der Grundstein für eine neue politische Zusammenarbeit gelegt. Wer künftig an der Spitze steht, welche Weichen gestellt wurden und warum dieser Schritt weit über eine formale Fusion hinausgeht, machte das Treffen sichtbar.

Von: |Erschienen am: 17. Januar 2026 07:50|

Foto: SPD Auringen-Naurod

Die SPD-Ortsvereine Auringen und Naurod haben sich am 14. Januar offiziell zu einem gemeinsamen Ortsverein zusammengeschlossen. In der Ortsverwaltung Auringen kamen 22 Mitglieder zur konstituierenden Sitzung zusammen, die von der Wiesbadener SPD-Vorsitzenden Susanne Hoffman-Fessner geleitet wurde.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Entlastung der bisherigen Vorstände stimmten die Mitglieder der Fusion sowie der neuen Satzung mit deutlicher Mehrheit zu. Der neue Zusammenschluss trägt künftig den Namen SPD Ortsverein Auringen-Naurod.

Neuwahlen des Vorstandes

Zentraler Punkt der Sitzung waren die Vorstandswahlen. Die Mitglieder entschieden sich einstimmig für eine Doppelspitze. Rahel Rose und Dr. Michael Wolf wurden in geheimer Wahl zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt.

Als stellvertretende Vorsitzende unterstützen Sonja Eckmann und Clemens Burkardt das neue Führungsteam. Die Finanzverantwortung übernimmt Gerd Rück, unterstützt von Wilfried Möhrle. Zur Schriftführerin wurde Ute Siegel gewählt, ihr Stellvertreter ist Christian Basting.

Breit aufgestelltes Team

Der Vorstand wird durch die Beisitzer Aman Yoesph, Greily Wagner, Hajo Barth, Jürgen Becker, Dr. Ulrich Schmidt und Wolfgang Brendel ergänzt. Als Revisoren wurden Gabriele Rück und Fabian Brendel bestimmt.

Für die Parteitage auf Unterbezirksebene vertreten Michael Wolf, Rahel Rose, Sonja Eckmann und Clemens Burkardt den neuen Ortsverein.

Ehrung langjähriger Engagierter

Ein besonderer Moment der Sitzung war die Würdigung langjähriger Vorstandsmitglieder. Hervorgehoben wurden der frühere Ortsvereinsvorsitzende und stellvertretende Nauroder Ortsvorsteher Mathias Scherer, der langjährige Schriftführer Michael Hördler sowie Janine Scherer, die sich als Beisitzende engagiert hatte. Ihnen wurde für ihren Einsatz „herzlich gedankt“.

Blick auf die Kommunalwahlen

Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen informierte der neue Vorstand über geplante Aktivitäten wie Haustürbesuche, Infostände und Veranstaltungen in beiden Stadtteilen.

Die Fusion sei mehr als ein organisatorischer Schritt, betonten die Verantwortlichen. Sie solle ein „bewusstes politisches Signal“ setzen.

Signal der Geschlossenheit

Die SPD vor Ort wolle in herausfordernden Zeiten Kräfte bündeln, klare Strukturen schaffen und gemeinsames Engagement stärken. Die breite Zustimmung zu allen zentralen Beschlüssen zeige, dass der Zusammenschluss von den Mitgliedern getragen werde.

Mit der Doppelspitze, einem vielfältig besetzten Vorstand und klaren Zuständigkeiten sieht sich der neue Ortsverein gut aufgestellt.

Neuanfang mit stabilem Fundament

Der Zusammenschluss baut auf langjährigem ehrenamtlichem Engagement auf und verbindet Kontinuität mit Erneuerung. Die SPD Auringen-Naurod startet geschlossen und motiviert in eine neue Phase ihrer politischen Arbeit mit dem Anspruch, Politik gemeinsam, bürgernah und zukunftsorientiert zu gestalten.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von Wiesbadenaktuell.de und folgen Sie uns auch auf Instagram sowie auf Threads!