Polizeieinsatz

Nachtkontrollen in Wiesbaden: 122 Autos und 203 Personen geprüft – 4 Strafverfahren bei Einbruchsprävention

Im Kampf gegen Wohnungseinbrüche hat die Wiesbadener Polizei in der Nacht zum Freitag ein deutliches Zeichen gesetzt. Bei großangelegten Kontrollmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet wurden über 120 Fahrzeuge und Hunderte Personen überprüft. Neben der Prävention von Einbrüchen zogen die Beamten dabei auch mehrere Verkehrssünder und Waffenbesitzer aus dem Verkehr.

Von: |Erschienen am: 16. Januar 2026 13:54|

Archivfoto

Die „Dunkle Jahreszeit“ gilt traditionell als Hochsaison für Einbrecher. Um den Kontrolldruck auf potenzielle Täter zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken, führten Kräfte der Polizeidirektion Wiesbaden von Donnerstagabend bis Freitagmorgen , 16. Januar, intensive Kontrollen durch. Zwischen 21:00 Uhr und 04:00 Uhr morgens nahmen die Beamten das Stadtgebiet genau unter die Lupe.

Großkontrolle in Mainzer Straße

Zentraler Punkt des Einsatzes war eine eingerichtete Großkontrollstelle in der Mainzer Straße, in unmittelbarer Nähe des dortigen Schwimmbades. Zusätzlich besetzten die Einsatzkräfte drei weitere, kleinere Kontrollstellen an strategisch wichtigen Punkten im Stadtgebiet. Insgesamt kontrollierten die Polizisten im Laufe der Nacht 122 Fahrzeuge und überprüften 203 Personen.

Bilanz der Nacht – Strafverfahren und Waffenfund

Auch wenn die Verhinderung von Wohnungseinbrüchen im Vordergrund stand, blieb die Bilanz der Verstöße nicht leer. Die Beamten leiteten insgesamt vier Strafverfahren ein:

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis: Zwei Fahrzeugführer waren ohne gültigen Führerschein unterwegs.

  • Trunkenheitsfahrt: Ein Fahrer musste seinen Wagen stehen lassen und sieht einem Verfahren wegen Alkohol am Steuer entgegen.

  • Verstoß gegen das Waffengesetz: Bei einer Kontrolle wurde eine Waffe sichergestellt, was ein entsprechendes Strafverfahren nach sich zog.

Zusätzlich zu den Straftaten ahndete die Polizei insgesamt 29 Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsraum.

Die Bevölkerung als wichtigstes Bindeglied

Trotz der polizeilichen Präsenz betont das Präsidium, dass der effektivste Schutz gegen Einbrecher mit einer aufmerksamen Nachbarschaft beginnt. Die Polizei appelliert daher an alle Wiesbadener, bei verdächtigen Beobachtungen nicht zu zögern.

„Das wichtigste Hilfsmittel zur Verhinderung von Einbrüchen ist und bleibt die Bevölkerung“, so die Polizei in ihrem Resümee. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten bemerkt, sollte umgehend das zuständige Polizeirevier oder in akuten Fällen den Notruf 110 kontaktieren.

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