Kriminalität
Betrüger rufen an: Falsche Polizisten wollen Wiesbadener Geld sichern – Polizei warnt vor Masche
Ein vermeintlicher Polizeibeamter versuchte, einen Bürger in Wiesbaden-Biebrich mit einer erfundenen Überfall-Geschichte um sein Erspartes zu bringen. Dank einer geistesgegenwärtigen Reaktion des Angerufenen blieb es beim Versuch. Die Polizei warnt nun eindringlich vor der Rückkehr der „falschen Polizeibeamten“.
Symbolfoto
Die Masche ist altbekannt, doch sie wird immer wieder versucht. Am Mittwoch, 14. Januar, klingelte um etwas 12:30 Uhr bei einem Bürger im Wiesbadener Stadtteil Biebrich das Telefon. Am anderen Ende: Ein Betrüger, der sich als „Herr Wagner von der Polizei“ ausgab.
Die Masche – Angst schüren und Vertrauen missbrauchen
Der falsche Beamte tischte dem Biebricher eine dramatische Geschichte auf: In der direkten Nachbarschaft sei eine ältere Dame überfallen worden. Mit solchen Erzählungen versuchen die Täter, eine Stresssituation zu erzeugen und zu suggerieren, dass das Vermögen des Angerufenen ebenfalls in Gefahr sei. Das Ziel, die Polizei müsse Bargeld oder Schmuck nun dringend „sichern“.
In diesem Fall jedoch traf der Betrüger auf den Richtigen. Der Angerufene bemerkte den Schwindel sofort und beendete das Gespräch konsequent durch Auflegen. Laut Polizei wurden für den folgenden Donnerstag keine weiteren erfolgreichen Taten dieser Art gemeldet.
„Auflegen ist nicht unhöflich“ – So schützen Sie sich
Die Polizei Wiesbaden nutzt den Vorfall für einen dringenden Appell an die Bevölkerung. Durch geschickte Gesprächsführung erreichen die Täter oft, dass Opfer ihre Wertsachen an Unbekannte übergeben oder an vereinbarten Orten deponieren.
Dabei gilt eine eiserne Regel:
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Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen zu Hause abholen oder fordern, diese zur „Sicherung“ zu übergeben. Dies gilt auch für die Staatsanwaltschaft oder andere Behörden.
Die Beamten raten: Sobald Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt – legen Sie sofort auf! Das ist in diesem Fall kein Zeichen von Unhöflichkeit, sondern der effektivste Weg, die Täter loszuwerden.
Prävention und Information
Betroffene oder Angehörige, die ihre Senioren schützen möchten, finden weiterführende Tipps und Informationen unter www.polizei-beratung.de. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte den Vorfall in jedem Fall über den Notruf 110 oder bei seinem örtlichen Polizeirevier melden, um andere Bürger warnen zu können.
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