Digitale Sammlung

Wiesbadener Kunstwerke jetzt online erlebbar

Wiesbadens Artothek macht einen großen Schritt in die digitale Zukunft: Eine neue Online-Datenbank ermöglicht jetzt erstmals einen umfassenden Blick in die städtische Sammlung und eröffnet Kunstinteressierten ganz neue Wege, Werke zu entdecken und auszuleihen.

Von: |Erschienen am: 13. Januar 2026 16:35|

Fotos: Agentur Q / Patrick Baeuml

Die Artothek Wiesbaden erweitert ihr Angebot: Seit Dienstag, 13. Januar, steht eine umfassende Online-Datenbank bereit, die erstmals einen virtuellen Einblick in ausgewählte Werke der städtischen Sammlung ermöglicht.

Rund 500 der insgesamt etwa 4000 Kunstwerke können nun digital betrachtet und direkt zur Ausleihe vorgemerkt werden.

Digitale Plattform für mehr Sichtbarkeit

Unter www.artothek-wiesbaden.de ist die neue Datenbank abrufbar. Sie verbessert nicht nur die Auffindbarkeit der Werke, sondern erleichtert auch den Zugang zur städtischen Kunst.

Interessierte können ihre Favoriten über einen digitalen Warenkorb reservieren. Nach einer kurzen Rückmeldung des Artothek-Teams wird ein persönlicher Abholtermin vereinbart.

Vielfalt von Malerei bis Objektkunst

Die Datenbank präsentiert Arbeiten aus Malerei, Grafik, Fotografie sowie Skulptur- und Objektkunst. Vertreten sind Künstler aus Wiesbaden, der Region und aus internationalen Kontexten.

Zudem zeigt das System in Echtzeit an, welche Werke verfügbar oder aktuell ausgeliehen sind. Ein detailliertes Filtersystem ermöglicht die gezielte Suche nach Namen, Techniken, Formaten, Gattungen, Entstehungsjahren oder Rahmenmaßen. Die digitale Sammlung wird fortlaufend erweitert.

Bekannte Namen und junge Positionen

Zu den präsentierten Kunstschaffenden gehören unter anderem Paul Almasy, Johannes Grützke, Robert Lebeck, Annegret Soltau, Tjark Ihmels und Christa Möhring. Ergänzt wird das Spektrum durch jüngere Wiesbadener Positionen wie Helena Hafemann und Verena Schmidt.

Neu und Entedecken

Aktuelle Zugänge werden unter dem Titel „Neu in der Artothek“ vorgestellt. Die Rubrik „Geschmacksproben – Kunstwerke für jeden Geschmack zum Kennenlernen“ beleuchtet ausgewählte Werke ausführlicher.

Darüber hinaus informiert die Webseite über Veranstaltungen und Formate wie „Kuckuck Kunstguck“, das regelmäßig ein einzelnes Werk in den Fokus rückt. Fotos und Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern zeigen zudem, wie die ausgeliehenen Kunstwerke in privaten Räumen wirken.

Kunst leihen statt kaufen

Die Leihgebühren liegen derzeit zwischen 10 Euro pro Halbjahr für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner und 51 Euro für Unternehmen. Damit bietet die Artothek eine kostengünstige Möglichkeit, Kunst im eigenen Umfeld zu erleben und regelmäßig zu wechseln.

Unterstützung durch regionale Partner

Die neue Webseite wurde von der Strategie- und Designagentur Q entwickelt und gefördert. Weitere Unterstützung kommt von der Nassauischen Sparkasse (Naspa), der SV Sparkassenversicherung sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

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