Vandalismus
Mit Hammer bewaffnet: 24-Jähriger zertrümmert Scheiben an Bushaltestelle in Wiesbaden
Blinde Zerstörungswut am frühen Dienstagabend in Wiesbaden. Ein junger Mann hat eine Bushaltestelle demoliert. Mit einem Hammer bewaffnet schlug er auf die Glasscheiben ein. Die Polizei konnte den Täter kurz drauf festnehmen.
Symbolfoto
Es war zur besten Feierabendzeit gegen 18:15 Uhr am Dienstag, 6. Januar, als Passanten und wartende Fahrgäste in der Mainzer Straße in Wiesbaden Zeugen einer massiven Sachbeschädigung wurden. Ein 24-jähriger Mann trat unvermittelt an das Wartehäuschen der Haltestelle „Weidenbornstraße“ heran und schlug mit einem Hammer auf die Verglasung ein.
Festnahme unter Handfesseln
Zwei Glasscheiben der Haltestelle hielten der Gewalteinwirkung nicht stand und zersplitterten vollständig. Die alarmierten Streifenwagen der Wiesbadener Polizei waren jedoch schnell vor Ort und konnten den Randalierer noch im Nahbereich stellen.
Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und eines erkennbaren psychischen Ausnahmezustandes mussten dem 24-Jährigen vor Ort die dienstlichen Handfesseln angelegt werden, um weitere Eigen- oder Fremdgefährdungen auszuschließen.
Nacht im Gewahrsam und Strafverfahren
Auf Anordnung eines Richters wurde der Beschuldigte nicht direkt wieder auf freien Fuß gesetzt, sondern musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Die Scherben an der Haltestelle mussten im Anschluss gesichert werden, um Verletzungen für Fahrgäste der ESWE-Verkehr zu vermeiden.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die Ermittlungen zum genauen Motiv des Täters sowie zur Höhe des entstandenen Gesamtschadens (neue Verglasung und Montagekosten) dauern an.
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