Schwerpunktkontrolle
Vier Shisha-Bars im Visier der Polizei – Über 50 Kilo Schmuggelware beschlagnahmt
Im Rahmen der Initiative "Gemeinsam Sicheres Wiesbaden" führten die Einsatzkräfte von Landespolizei, Stadtpolizei, Zoll und Finanzamt am Wochenende Schwerpunktkontrollen durch. Das Hauptziel der nächtlichen Razzia waren Shisha-Bars im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet. Über 50 Kilogramm unversteuerter Tabak sichergestellt und mehrere Verdachtsfälle auf illegale Beschäftigung.
Symbolfoto
Ein Schlag gegen die Schattenwirtschaft in der Landeshauptstadt. In einer konzertierten Nacht-Razzia haben Landespolizei, Stadtpolizei, Zoll und Finanzamt die Wiesbadener Shisha-Szene auf den Kopf gestellt. Die Einsatzkräfte überprüften sechs Lokale und zogen eine schockierende Bilanz. Vier Betriebe stehen nun unter dem Verdacht illegaler Beschäftigung und massiver Steuerhinterziehung.
Großaufgebot gegen Steuersünder und Schwarzarbeit
Im Rahmen der Sicherheitsstrategie „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ startete der Großeinsatz am Freitagabend, 12. Dezember, um 19:00 Uhr und zog sich bis tief in die Nacht um 2:30 Uhr. Ziel der Schwerpunktkontrolle war es, illegale Machenschaften und Ordnungswidrigkeiten in der Gastronomie, insbesondere in Shisha-Bars, aufzudecken.
Das Vorgehen war präzise und umfassend. Experten des Zolls konzentrierten sich auf die Einhaltung des Tabaksteuergesetzes, während die Polizei die Personalien auf illegale Beschäftigung überprüfte und das allgemeine Sicherheitsumfeld kontrollierte.
50 Kilo Tabak-Schmuggelware
Die Ergebnisse der nächtlichen Razzia übertrafen die Erwartungen der Ermittler. In gleich vier der sechs überprüften Shisha-Bars stießen die Einsatzkräfte auf Lagerbestände, die nicht ordnungsgemäß versteuert oder deklariert waren. Insgesamt wurden über 50 Kilogramm dieser Schmuggelware sichergestellt. Damit wurde den illegalen Händlern ein massiver finanzieller Schaden zugefügt.
Bei der Überprüfung von 48 Personen wurde in vier Fällen der dringende Verdacht der Schwarzarbeit festgestellt. Die Betreiber müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Aufenthalts- oder das Mindestlohngesetz verantworten.
Signalwirkung – Keine Toleranz in Wiesbaden
Die Kriminalpolizei und das Finanzamt haben umgehend Ermittlungsverfahren gegen die verantwortlichen Barbetreiber eingeleitet. Die Verstöße wiegen schwer und reichen von Verstößen gegen das Gaststättenrecht bis zur organisierten Steuerhinterziehung.
Die Sicherheitsbehörden senden mit dieser konsequenten Kontrolle ein klares Signal an Kriminelle: Wiesbaden ist kein Pflaster für illegale Geschäfte. Landespolizei und Stadtpolizei kündigten an, auch in Zukunft hochpräsent im Wiesbadener Stadtgebiet zu sein, um das Sicherheitsgefühl der Bürger nicht nur zu gewährleisten, sondern aktiv zu stärken.
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